Landwirtschaft Ende der 40er Jahre Getreideernte mit dem Leiterwagen © Quelle: Privatarchiv H. Munzendorf
| | Bildmaterial zur aktuellen Ausgabe: Woche für Woche neu: - Hauptartikel: umfangreich, unterhaltsam, interessant
- Tips: anregend, hintergründig, besinnlich
- Rezensionen: sorgfältig, informativ, umfassend
- Kunstgalerie: überraschend, vielfältig, bildend
- Pferdeangebote: aktuell, einfach, komfortabel
- Kleinanzeigen: unbeschränkt, leicht abzufragen
- Mitteilungen: Presse-Infos mit Bildern und Layout
- Terminliste: was findet bald wo mit wem statt?
- Messeseiten: übersichtlich, umfassend, querverbunden
| | Auszug aus der aktuellen Ausgabe: In der letzten Woche habe ich auf einen skandalösen Versuch hingewiesen, die Person des Mannes, der die ersten fünfzig Jahre der FN entscheidend gefördert und geprägt hat, zu verunglimpfen ( Ehrenrettung für Gustav Rau).
Besonders empörend fand ich, daß dieser gemeine Anwurf von Seiten der FN nicht auf die gebührende Art und Weise zurückgewiesen wurde. Statt dessen konnte man den Eindruck gewinnen, als habe die FN den Beschuldigungen nichts entgegenzusetzen. Dabei kann es kaum gelingen, seine Verdienste gebührend zu würdigen, weil sie so zahlreich und umfassend sind.
1907 war Gustav Rau zum ersten Mal öffentlich in Sachen Pferdezucht aufgetreten:
| Gustav Rau: Die Not der deutschen Pferdezucht Ein junger Mann wird gleichsam über Nacht berühmt. Gustav Rau, einigen Insidern bereits als Autor der "Hippologischen Wanderungen" in der Zeitschrift "Sport-Welt" bekannt, veröffentlicht 1907 sein erstes Buch: "Die Not der deutschen Pferdezucht". Der gerade mal 27-Jährige überrascht die Fachwelt mit einer umfangreichen Darstellung der deutschen Zuchten, schildert die Differenzen zwischen Warm- und Kaltblut und hält seine Meinung über Sinn und Unsinn in manchen Zuchtgebieten nicht zurück. Das Buch endet mit dem Kapitel "Pferd und Automobil", in dem Rau das Pferd verherrlicht und offenbar nicht wahrhaben will, daß das Automobil das Pferd als Transportmittel von den Straßen verdrängen wird. Das Werk findet so viel Zustimmung, daß Gustav Rau in die preußische Pferdezucht-Kommission berufen wird. [...] | |
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