Sabine Börner vom » Gestüt Drainoflex Fink Handels GmbH hatte Chefredakteure und Journalisten zu einem Seminar mit dem Thema "Besamungswesen, Ausbildung und Zukunft? ... Was Sie schon immer über Besamung wissen wollten ..." eingeladen. Da die Firma zu den Spitzenausstattern deutscher Besamungsstationen gehört, hatte sie vor Jahren einen VHS-Film über das Geschehen mitfinanziert. Diesen Film sahen wir uns zur Einleitung an.
Es war dieser Film, der mich so betroffen machte. Und wenn ich mich nicht täusche, ging es den anderen Teilnehmern ebenso. Ein Besamungstechniker führte den Hengst über den Hof in einem Raum, in dem sich bereits eine rossige Stute befand, und zwar eingepfercht in ein Gestell. Der Hengst schien ein recht gefährliches Tier zu sein. Der Techniker zügelte ihn und war in der Lage, ihn zu dirigieren, aber die ganze Angelegenheit sah doch ziemlich prekär aus.
Zunächst wurde der Hengst zur Stute geführt, deren Hinterteil er beroch. Die Sache ging ziemlich schnell, so daß ich nicht mehr genau weiß, was in welcher Reihenfolge passierte, aber entweder schon vorher oder dabei schachtete der Hengst aus. Nach kurzer Zeit, in meiner Erinnerung höchstens 30 Sekunden, dirigierte der Besamungstechniker den Hengst auf das Phantom, das parallel zum Gestell mit der Stute aufgestellt war. [...]
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