|  | Fräulein Ammer kost allhier Mit Schnick, dem allerliebsten Tier. |  |  |  |
| |  | Sie füttert ihn, so viel er mag, Mit Zuckerbrot den ganzen Tag. |  |  |  |
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Zoosadismus und Zoophilie Missbrauch, Gewalt, Tierschützer, Terroristen, Ripper und Liebhaber von Werner Popken
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In der letzten Woche habe ich das Thema "Sex mit Tieren" auf eine etwas leichtere Art und Weise aufgegriffen. Nach der Lektüre des Buches Verschwiegenes TierLeid ging es mir nämlich ziemlich schlecht, wie ich im Editorial Tabu gestand. Ich hoffe, es ist mir gelungen, ein differenziertes Bild zu zeichnen und die Verbissenheit aus der Diskussion zu verbannen.
Andererseits scheint der Eindruck möglich zu sein, ich wolle verharmlosen (siehe Leserbrief Sodomie). Dazu besteht kein Anlaß. Die Zoophilen betonen selbst, daß es so etwas wie Zoosadismus gibt, wovon sie sich jedoch ausdrücklich und vehement distanzieren.
| Zoosadist, Zoosadismus: Bezeichnet gewalttätige sexuelle Handlungen an Tieren. Zoosadisten verletzen das Tier oft schwer, meist tödlich um dadurch die sexuelle Befriedigung zu erlangen.
Die Verfasser hier im Usenet distanzieren sich von jeglicher Art an gewalttaetigen Handlungen gegenueber Tieren.
Zoophilie: Der Begriff stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt "Tierliebe". Mit Zoophilie wird häufig alles bezeichnet, was früher in Bezug auf "Unzucht, Verkehr mit Tieren" unter "Sodomie" verstanden wurde.
Strenggenommen handelt es sich dabei jedoch um die sexuelle Neigung zum Tier, was alles vom einfachen Kuscheln bis hin zum vollzogenen Geschlechtsverkehr umfasst. Zoophile stellen häufig noch weitere Ansprüche an Dritte und an sich selbst, etwa Gewaltfreiheit oder offensichtliche Einvernehmlichkeit entsprechender Handlungen, und akzeptieren sie im Falle des Verfehlens solcher Maßstäbe nicht als zoophil. » Die sexuelle Liebe zu Tieren | | |
Die Betreiber der Seite » Verschwiegenes Tierleid gehen hingehen davon aus, daß jegliche sexuelle Handlung mit Tieren Gewalt beinhaltet:
| Ist der sexuelle Missbrauch immer als ein Akt der Gewalt gegen das Tier anzusehen?
Ja, selbst dann, wenn keine körperlichen Schädigungen als Folge auftreten, auf direkte Gewalteinwirkung durch Fesselungen, Betäubungen usw. verzichtet wird oder das Tier die Handlungen duldet. Tiere können im rechtlichen Sinn sexuellen Handlungen nicht zustimmen. Doch es ist diese Zustimmungsfähigkeit zu sexuellen Handlungen, die als fester Bestandteil unseres Rechtssystems auch die Werturteile unserer westlichen Kultur markiert. Rechtens sind sexuelle Handlungen zwischen Menschen, nur dann, wenn alle Beteiligten fähig sind, ihre ZUSTIMMUNG informiert und bewußt zu geben. So schreitet der Gesetzgeber beispielsweise bei sexuellen Übergriffen auf Psychotherapiepatienten durch den behandelnden Therapeuten, bei Strafgefangenen durch das Dienstpersonal oder bei Minderjährigen strafverhängend ein. Ein Tier, auf das der Missbrauchende seine sexuellen Bedürfnisse richtet, kann die möglichen Folgen (z.B. Genitalinfektionen, Erosionen der Schleimhäute etc.), welche diese Handlungen haben können, geistig nicht abschätzen. Seine Unterlegenheit liefert es an den Missbrauchenden aus: es kann sich weder verbal äußern noch seine Interessen gerichtlich durchsetzen. In seiner abhängigen Position ist es vollständig auf die Deutungen seines non-verbalen Verhaltens durch den Menschen angewiesen. Die Ausbeutung dieser unterlegenen, abhängigen Position des Tieres macht den sexuellen Missbrauch zum Akt der Gewalt. » VTL - FAQ Häufig gestellte Fragen | | |
Liest man sich diesen Text aufmerksam durch, müssen einem Bedenken kommen. Die Mißbrauchsituation wird vorausgesetzt und alle Handlungen grundsätzlich als Gewalt definiert, weil Tiere mögliche gesundheitliche Folgen nicht abschätzen können - das riecht sehr nach herbeigezogenen Argumenten, weil man keine besseren hat. Selbstverständlich kann sich ein Tier nicht verbal äußern oder seine Interessen gerichtlich durchsetzen - das ist so trivial, daß man es nicht erwähnen muß.
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