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Bericht Zu den Themen  Kommunikation,  Tierschutz · Gesamttext
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 510.09 der Pferdezeitung vom 04.01.09
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Pferdeauge: sei wachsam! · © 2009
 
Pferdeauge: sei wachsam!

    Ein engagierter Leserbrief   
    Tipps vom Experten auf dem Prüfstand   
von   Karin Rupprecht

Teil 1:  Gewaltfreie Dominanztechniken?
Teil 2:  Selbsterkenntnis & persönliches Wachstum


Zu den Themen  Kommunikation,  Tierschutz


Vorbemerkung der Redaktion:

In den Ausgaben 506 ( Gewaltfreie Dominanztechniken?) und 507 ( Selbsterkenntnis & persönliches Wachstum) hat Karin Rupprecht ihre Sicht des Umgangs mit dem Pferd dargelegt. In diesen Zusammenhang gehört ein kritischer Leserbrief an ein bekanntes Pferdemagazin, der aufzeigt, wie wenig differenziert die Szene und die Fachredaktion die eigentliche Problematik erkennt. Desto mehr Anerkennung und Dank gebührt der Autorin dafür, daß sie den Mut aufbrachte, ihren Unmut an die Öffentlichkeit zu tragen, und selbstverständlich auch der Redaktion, diese Kritik zu veröffentlichen. Aber auch dem Autor der beanstandeten Tips ist zu danken, da er anscheinend trotz anfänglichen Widerstands schließlich doch auf die Einwände eingegangen ist.

Es geht selbstverständlich nicht darum, den betreffenden Experten und das Magazin an den Pranger zu stellen. Deshalb sind die diesbezüglichen Hinweise so gut wie möglich anonymisiert worden. Vielmehr scheint es wichtig und richtig, die Problematik an dieser Stelle noch einmal auszuführen, um die Gedanken der Autorin, die in den ersten beiden Artikeln vorgetragen wurden, in anderem Zusammenhang zu beleuchten. Es geht anscheinend um einen derart starken und schwierigen Gesinnungswandel, daß selbst ausgewiesene Fachleute nicht bemerken, wie sehr sie doch ausgefahrenen Gewohnheiten und Vorurteilen verpflichtet sind.

Dies dürfte umso mehr für die Pferdefreunde allgemein gelten, die zwar guten Willens sind und auch viel gelesen haben, aber dennoch alten Verhaltensweisen und Denkmustern verhaftet sind, so daß sie gar nicht bemerken, wie sehr die gutgemeinten Tips einer renommierten Zeitschrift dem widersprechen, was sie eigentlich anstreben und was angeblich auch die Zeitschrift und der Autor propagieren. So nehmen wir also ständig eine Mischung an Botschaften alter und neuer Ausrichtung auf und nehmen gar nicht wahr, wie sehr sich diese widersprechen und wie verwirrend das für die Pferde sein muß. Im schlimmsten Fall verhalten wir uns so wie früher, behandeln die Pferde wie immer, und klopfen uns gleichzeitig auf die Schultern, wie modern und aufgeklärt wir doch sind, wobei wir vielleicht noch überheblich auf die Pferdefreunde alter Schule herabschauen, weil die angeblich noch gar nichts gemerkt haben.

In diesem Sinne sei also die Lektüre dieses Briefwechsels empfohlen, in dem auch die Kompetenz der Autorin und ihr Erfahrungshorizont von dem ausgewiesenen Experten angesprochen und angezweifelt werden. Deshalb dürfte es von Interesse sein, die Selbstdarstellung der Autorin in diesem Zusammenhang ebenfalls zu veröffentlichen. Dieser kommende Beitrag steht natürlich in keinem Zusammenhang zu dem Leserbrief, verdeutlicht aber, daß die Autorin einen langen Weg zurückgelegt hat und dabei viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, die ihre Kompetenz begründen und untermauern. Ich bin sicher, daß viele Leser sich in diesem Lebenslauf wiedererkennen können.





Leserbrief


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Winterweide · © 2009
 
Winterweide
Auszug aus meinem Tagebuch:

Mein Leserbrief an die Zeitschrift XX Juni/Juli 2008

Hallo XX-Redaktion!

Seit vielen Jahren bin ich interessierter Leser Ihrer informativen, gut gestalteten Pferdezeitung.

Mit wachsender Besorgnis lese ich in letzter Zeit jedoch Texte in Ihrer Zeitung, die ich so gar nicht "Pro-Pferd" -wie Sie gerne für Ihre Zeitung werben- finde.

An erster Stelle der nicht pferdegerechten Texte gehört für mich die Rubrik "Tipps von YY ZZ". Herr ZZ rät im Umgang mit dem Pferd in Ihrer Tipprubrik sowie in seinen Büchern in nahezu allen Fällen zu mechanischen Techniken.

Es wird nicht hinterfragt, warum das Pferd in einer bestimmten Weise reagiert. Es werden keine Ursachen für das Verhalten des Pferdes hinterfragt, auch der Mensch wird nicht angeregt, sein eigenes Verhalten dem Pferd gegenüber zu reflektieren. Herrn YY´s Tipps bringen die Pferde zu einem mechanischen Funktionieren, zu einem Knopfdruckgehorsam mit Hilfe von Kommandosprache.

Das hat nichts mit Kommunikation zu tun, sondern ist nur eingleisig. Der Mensch bestimmt, das Pferd hat ohne Widerstand Folge zu leisten. In vielen der Tipps Ihrer letzten Zeitungen könnte zum Beispiel Schmerz oder Unwohlsein die Ursache für das Verhalten des Pferdes sein (z.B. unpassender Sattel, Verspannungen, etc.). Oder aber Unterforderung und Bewegungsmangel. Oder/und Unsicherheit bzw. für das Pferd missverständliches Verhalten des Menschen.

Wäre es nicht sinnvoller und vor allem "Pro-Pferd" hier die Ursache zu ergründen und abzuschaffen, und an der Beziehung zum Pferd zu arbeiten und sich selbst zu reflektieren und sich weiter zu bilden in Sachen Pferdeverhalten und Umgang, anstatt "Tipps und Tricks" anzuwenden, die das Pferd zum Funktionieren bringen sollen.

Nebenbei bemerkt kann das ganz schön schief gehen, manche Pferde reagieren aggressiv oder panisch auf diese latente Aggression seitens des Menschen - andere Pferde verkriechen sich in sich selbst und machen sich gar nicht mehr bemerkbar (wobei ich bei so machen "Tipps und Tricks" leider das Gefühl habe, genau das wird angestrebt).

Ich hoffe, dass Ihre sonst weitgehend pferdefreundliche, kritische Zeitung diese "Tipps und Tricks" besser hinterfragt und nicht einfach druckt und weiterempfiehlt. Derartige Tipps tragen nicht dazu bei, dass Menschen mehr über die Beziehung zu ihren Pferden nachdenken! Herrn YY möchte ich gerne das Buch "Die Psyche des Pferdes" von Dr. U. Thiel ans Herz legen.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Kelly Rupprecht
- volle Adresse, E-Mail-Adresse und Internetpräsenz -



Antwort


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Pferde im Schnee · © 2009
 
Pferde im Schnee
Antwort von Herrn YY:

Herr ZZ grüßt mich freundlich. Er schreibt mir, er sei erstaunt über meine Kritik, schließlich -so behauptet er- hätte ich auf meinPferdetraum.de ähnliche Bilder wie er auf seiner Homepage bzw. in seinen Büchern und wir hätten wohl ähnliche Ansichten (?).

Desweiteren stellt er meine Kompetenz in Frage, da er mit mehreren Pferden arbeiten würde als ich das tue. Herr ZZ setzt meine Ansichten als Philosophien herab, schließlich müsse man im Umgang mit Pferden sachlich sein. Er begründet diese Aussage damit, dass tätliche Hilfe wichtiger sei als wohlklingende Worte.

Herr ZZ erzählt mir von Herdenstrukturen und dass er diese in seiner Pferdeausbildung berücksichtigen würde. Er behauptet, unter Pferden gäbe es weder Gleichberechtigung noch Partnerschaft, sondern lediglich Hierarchien.

Unter anderem weist mich Herr ZZ darauf hin, dass Pferde impulsive, starke Lebewesen seien, und dass er nicht das Risiko eingehen könne, sich mit diesen Wesen in ungeklärten Verhältnissen zu bewegen. Dieses wolle er auch anderen Menschen vermitteln, alles andere sei verantwortungslos.

Abschließend bemerkt Herr ZZ, dass ihm das Wohlergehen der Pferde sehr am Herzen liege.

Zum Nachlesen: Der Original-Brief von Herrn YY ist in der XX Ausgabe September 2008 abgedruckt. Leider habe ich nicht die Erlaubnis, den Brief hier zu veröffentlichen. Ich habe deshalb versucht, sehr genau den Inhalt des Briefes wieder zu geben. Verwendet habe ich dazu dieselben Worte/Ausdrücke, die Herr ZZ geschrieben hat.

Ich schrieb Herrn ZZ daraufhin Folgendes:

Hallo Herr ZZ,

vielen Dank für Ihr Schreiben.

Ihr Buch "AA" habe ich mit Freude und Begeisterung gelesen, auch wenn es für mich nicht wirklich etwas "neu entdecktes" enthalten hat. Ich hatte Ihnen zum damaligen Zeitpunkt auch in Ihr Gästebuch geschrieben, aber dieses existiert anscheinend auf Ihrer Webseite nicht mehr (?).

In "AA" beschreiben Sie ohne Dogmen viele logische Ansätze in Bezug auf Umgang und Reiten - das hat mir gefallen und dieses Werk ist weiterzuempfehlen. Ich mag es, wenn Menschen über den "Tellerrand" gucken und ohne Versteifung auf eine einzige Methode handeln und dazu noch ihr Gefühl einbeziehen. Diesen Eindruck hatte ich von Ihnen nach der Lektüre von "AA".

Die Tipps (dieses Wort löst in mir schon Unbehagen aus, wenn ich daran denke, dass wir über denkende und fühlende Wesen schreiben), die Sie in der XX-Pferdezeitung, sowie in Ihrem aktuellen Buch "BB - Tipps und Tricks" für den Umgang mit Pferden vorschlagen, sind -meiner Meinung nach- nicht pferdegerecht. Sie hinterfragen in keiner Weise die Ursache für das Verhalten der vorgestellten Pferde.

Deshalb möchte ich Ihnen auch in Ihrer Aussage widersprechen, dass wir Beide -Sie und ich- "ähnliche Ansichten" im Umgang mit Pferden hätten. Ich suche nach den Wurzeln eines Verhaltens, anstatt die "Symptome" mit "Tricks" zu behandeln, wie Sie das in der XX-Zeitung sowie in Ihrem Buch BB tun. Die Bekämpfung eines Symptoms führt unweigerlich zu neuen Symptomen, das ist in der Psychologie sowie in der Medizin bekannt und wissenschaftlich bestätigt.

Sie fragen mich, mit wie vielen Mensch-Pferd-Paaren ich schon gearbeitet habe. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht (ein paar Auszüge aus meinen Kontakten finden Sie hier: » Aufgekommene Fragen). Sicherlich sind es nicht annähernd so viele Pferde und Menschen, wie Sie kennen gelernt haben. Sie arbeiten als Trainer, ich beschäftige mich in meiner freien Zeit (neben meinem Hauptberuf im Büro) mit Pferden und Menschen - da ist schon der Zeitfaktor ein ganz anderer.



Erfahrung


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Wintersonne · © 2009
 
Wintersonne
In dieser Hinsicht möchte ich auf meine Definition des Wortes Erfahrung eingehen:

Erfahrung bedeutet für mich nicht, dass Jemand jahrzehntelang das Gleiche tut, sonst wäre schließlich jeder langjährige Reiter auch pferdeerfahren und könnte gut Reiten - das ist nicht der Fall und das können Sie sicherlich bestätigen. Erfahrung hängt für mich zusammen mit Erkenntnis, das heißt: Erlebnisse zu hinterfragen und Erkenntnisse durch Reflexion meines Denkens und Tuns zu erhalten.

Dabei möchte ich stets offen sein für das Individuum und die individuellen Umstände. Allein diese meine Einstellung schließt "Patentrezepte" wie Sie sie vorschlagen aus. Für mich ist diese Patentrezept-Tipps-und-Tricks-Erscheinung unwürdig für Pferde sowie für Menschen und alle anderen lebenden, denkenden, fühlenden Wesen.

In allen Ihren Tipps nehmen Sie den Pferden ihre Freiheit, ihren Stolz, ihre Würde, ihre Meinung und ihre Ausstrahlung.

Lebende Beziehungen werden nicht durch Tipps und Tricks gepflegt, sondern durch Fähigkeit zur Selbstkritik, Wissen um die Bedürfnisse des Partners, Einfühlungsvermögen, Gemeinschaftsdenken, Besonnenheit und andere tiefgründige Dinge, die nichts mit oberflächlichen Tipps zu tun haben.

Da ich eine Kopie dieses Schreibens an die XX schicken werde, möchte ich hiermit, und weil ich von der XX darum gebeten wurde, Lösungsvorschläge zu machen, auf Ihre Beispiele der "Verhaltenstipps" in den letzten Zeitungen eingehen.

Sie beschreiben zu einem Pferd, das bei Bodenarbeitsübungen mit dem Vorderfuß stampft, das Pferd müsse mit Nachdruck bestraft werden. Also Symptombekämpfung.

Meine Lösung wäre in etwa:

Überprüfung der Haltungsbedingungen des Pferdes: Hat das Pferd genug Möglichkeit mit Pferdegesellschaft seinen Spieltrieb auszuleben?

Überprüfung der "Tagesform" und Laune des Pferdes: Die Übungen für das Pferd interessanter und abwechslungsreicher gestalten, denn offenbar ist das Pferd unterfordert/gelangweilt und möchte sich mehr bewegen. Ich würde in statische Übungen immer wieder Führ- und Bewegungsübungen einbauen.

Meine Pferde dürfen und SOLLEN in unserer täglichen "Arbeit" selbst Vorschläge einbringen. Dieses Verhalten fördere ich, damit fördere ich die Motivation, das selbstständige Denken sowie das Körpergefühl des Pferdes.

In einer weiteren Ausgabe der XX beschreiben Sie zu einem Pferd, das beim Führen nach vorne stürmt, man solle es mit dem "Seilpropeller" bremsen.

Ich habe erfahren, dass Pferde mit dieser Methode leicht außer Kontrolle geraten, weil sie sich erschrecken, dann abrupt hinter den Menschen geraten (evtl. sogar steigen oder auf der Hinterhand abwenden) und der Führende -sofern er nicht gewandt und reaktionsschnell ist- überfordert ist mit der Situation und das Pferd sich evtl. losreißen kann.



Vorschläge


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Trübes Winterwetter · © 2009
 
Trübes Winterwetter
Meine Lösung wäre:

Überprüfen der Körpersprache des Führenden!

Überprüfen der inneren Einstellung des Führenden! - gelassen, ruhig, bestimmt.

Überprüfen der Haltungsbedingungen: Hat das Pferd genug Bewegung, so dass es körperlich und psychisch überhaupt in der Lage ist kontrolliert zu gehen?

Überprüfen der Ausbildung von Mensch und Pferd: Hat das Pferd jemals gelernt, in der Nähe des Führenden zu gehen und dabei auf den Führenden zu achten? Erreichen kann man das durch kreative Bodenarbeit, z.B. mit Stangen, Slalom, Volten, Wendungen, uvm. Dabei muss immer auch der Mensch lernen, achtsam zu sein, sich seiner Körpersprache bewusst zu werden, die Signale des Pferdes wahrzunehmen und richtig zu deuten, sowie entschlossen zu handeln.

In der aktuellen Ausgabe der XX raten Sie, bei einem Pferd, welches beim Putzen nach dem Menschen schnappt, einen Stock in die Hand zu nehmen, damit sich das Pferd daran stößt. Dazu kann ich nur verständnislos und traurig mit dem Kopf schütteln.

Meine Lösungsansätze wären:

Überprüfen der Haltungsbedingungen: Von einem Pferd, das evtl. stundenlang in der Box steht oder gelangweilt auf einem Paddock und sich dann auf Unternehmungen freut, kann nicht erwartet werden, dass es ruhig am Putzplatz steht. Das Pferd sollte vorher die Möglichkeit haben, sich zu bewegen, z.B. durch Koppelgang mit Artgenossen oder durch Bodenarbeit mit dem Menschen, danach kann das Pferd gebürstet und für das Reiten fertig gemacht werden.

Überprüfen der Gesundheit des Pferdes: Hat es evtl. Schmerzen, z.B. durch Verspannungen im Rückenbereich? Ist das Pferd vielleicht kitzelig und möchte auf andere Art und Weise gebürstet werden? TTouches sind eine Möglichkeit Berührungen für das Pferd angenehm zu gestalten - damit habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen mit verschiedenen Pferden gemacht.

Überprüfen der Ausrüstung: Hat das Pferd evtl. Angst vor dem Satteln, weil der Sattel nicht passt oder ähnliches?

Bürsten und Satteln ist für Pferde eine sehr intime Sache. Normalerweise betreiben Pferde nur mit Freunden gegenseitige Fellpflege. Der Mensch sollte das beachten und auf die Vorlieben des Pferdes eingehen. Dann macht er sich sein Pferd zum Freund. Pferde sind sehr harmoniebedürftig, wohl ein Grund warum trotz miserabler Zustände in Sachen Pferdeumgang und Grundwissen in vielen Reitbetrieben/Trainerställen/Pferdepensionen usw. so wenige Unfälle passieren. Wir Menschen sollten uns an der Friedlichkeit und Kooperationsbereitschaft von Pferden viel öfter ein Beispiel nehmen.

Sie bemerken: wir Beide -Sie und ich- haben gänzlich andere Ansichten was den Umgang mit Pferden angeht!

Ich suche mit Bedacht und Tiefgang nach Ursache und Lösung mit Respekt und Achtung vor dem Partner Pferd, Sie suchen nach einer Möglichkeit das Verhalten des Pferdes zu stoppen zum Vorteil des Menschen ohne Rücksicht auf den Grund des Verhaltens des Pferdes und demnach ohne Rücksicht auf die Würde, die Meinung und den körperlichen, sowie geistig-seelischen Zustand des Pferdes.

Sie versuchen, das Pferd zu unterdrücken und gehorsam zu machen, ich dagegen versuche das Pferd zu ermutigen sich imposanter zu zeigen, selbstsicherer zu werden und in mir einen würdigen Partner zu sehen.

Sie als Trainer haben eine große Verantwortung gegenüber Pferden. Sie sollten sich dieser Verantwortung bewusst sein und bedachter handeln. Ihre Tipps und Tricks sind pferdeunwürdig, fahrlässig und verantwortungslos.



Anregung


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Spiel und Kommunikation im Winter · © 2009
 
Spiel und Kommunikation im Winter
Ich weiß, in der heutigen Schneller-Besser-Höher-Gesellschaft sind schnelle Patentlösungen beliebt - doch sie sind weder zum Wohl der Menschen noch zum Wohl der Pferde. Erreicht wird entweder ein Funktionieren oder aber das komplette Abwenden/Widerstand des Pferdes.

Ich weiß, dass sich in dieser momentanen schnelllebigen Gesellschaft mit derartigen Tipps Geld verdienen lässt und dass man sich durch "Gefügigmachen der Pferde" beliebt machen kann, weil die Menschen Lösungen bekommen ohne sich tiefgründig Gedanken zu machen oder ganze Umstände verändern zu müssen.

Diese Tipps und Tricks tragen allerdings nicht dazu bei, dass Menschen verstehen, dass sie im Zusammensein mit Lebewesen (das gilt auch für zwischenmenschliche Beziehungen) Gefühl, Zeit und Kompromisse investieren müssen.

Bitte sehen Sie meine Kritik nicht als Angriff, sondern vielleicht als Anregung zum Nachdenken. Das würde ich mir wünschen und ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie meine Worte ernst nehmen würden.

Eines möchte ich nun zum Ende meines Briefes noch loswerden. Wie ich "Gleichberechtigung" definiere, haben Sie nämlich anscheinend nicht erkannt, bzw. Sie haben sich nicht die Mühe gemacht, meine Texte zu lesen. Über Rechte und Pflichten in der Partnerschaft und Führungsqualitäten habe ich z.B. im Jahr 2005 diesen Text verfasst:

» "Dominanz & Co." Meine Beobachtungen über natürliches Verhalten in der Pferdeherde .

Wie ich den Menschen helfen möchte, sich selbst besser kennen zu lernen und zu beobachten können Sie hier erfahren:

» Wege zur Selbsterkenntnis - Das ist eine komplexe Übung, die ich mich viel Mühe und Bedacht zusammengestellt habe. Vielleicht hilft sie Ihnen auch, sich ein Stück weit über Ihre Handlungsmotive klar zu werden.

Bevor ich meinen Brief abschließe möchte ich noch auf eine Sache eingehen: Sie beschreiben in "AA" viele Grundsätze Altklassischer Reitmeister. Ich bin begeisterter Anhänger diverser Altmeister, weil diese Menschen es verstanden, die Pferde in ihrer Würde und in ihrem Ausdruck zu fördern. Sie nutzten spielerische Aggression und Imponierverhalten der Pferde für versammelnde Lektionen und Lektionen der Hohen Schule. Die Pferde gewannen durch diese Übungen und mit HILFE ihrer Menschen an Selbstvertrauen, Körpergefühl, Ausstrahlung und Würde.

Wenn Sie, lieber Herr ZZ, Anhänger der Altklassischen Meister sind, wie können Sie sich dann zu "Tipps und Tricks" herablassen, die das Pferd in seiner Würde kränken und es zum "Automat" degradieren.

Ich würde mich freuen, wenn Sie derartige Tipps in Zukunft unterlassen würden - zum Wohle der Pferde und zum besseren Verständnis zwischen Mensch und Pferd.

Viele liebe Grüße!
- volle Adresse, E-Mail-Adresse und Internetpräsenz -


Nachträgliche Anmerkung: soeben habe ich die Dezember Ausgabe der XX erhalten. Herr ZZ schreibt diesmal am Anfang seines "Tipps", es sollten erst alle körperlichen Ursachen ausgeschlossen werde sowie die Ausrüstung des Pferdes solle überprüft werden.

Zeigen meine kritischen Worte also doch Wirkung!? :-)



Quellen / Verweise


  1.  Gewaltfreie Dominanztechniken?
  2.  Selbsterkenntnis & persönliches Wachstum
  3. » Aufgekommene Fragen
  4. » "Dominanz & Co." Meine Beobachtungen über natürliches Verhalten in der Pferdeherde .
  5. » Wege zur Selbsterkenntnis
  6.  Gewaltfreie Dominanztechniken?, Eingehende Betrachtung und Bewertung
      Ausgabe 506 · Teil 1
  7.  Selbsterkenntnis & persönliches Wachstum, Vorschläge zum Persönlichkeitstraining und Wege zur Selbsterkenntnis, um sich selbst und der Natur,
      Ausgabe 507 · Teil 2


Abbildungen

  Karin Rupprecht




Ursprünglich erschienen als "Auszug aus meinem Tagebuch" auf » Mein Pferdetraum



Messeseite: Mähler


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Portrait Romero, 30 x 42 cm Aquarell
 
 
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Ich bin Designerin und Malerin und male seit einigen Jahren vor allem Tiere.
Pferde und Hunde spielen dabei die Hauptrolle.

Hier sehen Sie gezeichnete und gemalte Portraits und Darstellungen von Pferden und anderen Tieren bei der Arbeit und in freier Bewegung und viele Skizzen und Studienblätter, die das Leben mit Tieren aus meinem persönlichen Erleben zeigen.

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Tel. 03 33 95 - 7 12 96

 

 
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Editorial: Jahresanfang


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W. Popken im Fenster
Selbstportrait 08/2004
 
 
04.01.2009

Jahresanfang

Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt; die vergangene Woche war nicht die letzte des alten Jahres, sondern bereits die erste des neuen. Ende November hatten wir bereits Schnee, was inzwischen selten geworden war, und auch jetzt liegt wieder Schnee auch bei uns im südlichen Norddeutschland. Das Wetter richtet sich offenbar doch nicht nach der Klimaerwärmung.

Oder genauer gesagt: Das Wetter ist mal so und mal so. Ich kann mich noch gut an die Schneekatastrophe in Norddeutschland vor 30 Jahren erinnern. Da ging für eine Woche nichts mehr, Dörfer waren tagelang von der Umwelt abgeschnitten, man ging wieder zu Fuß, man hatte Zeit, man hielt ein Schwätzchen mit den Nachbarn. Als die Schule wieder anfing, waren meine Schüler so begeistert von dieser neuen Erfahrung, daß wir daraus ein Projekt machten: Wie kann man das in den Alltag retten?

Es ging natürlich nicht, in kurzer Zeit war alles wie vorher, jeder war im Stress, keiner hatte Zeit, man grüßte sich höchstens von ferne. Und auch das Wetter beruhigte sich wieder. In den vergangenen 30 Jahren hat die Wissenschaft enorme Anstrengungen unternommen, das Wetter besser zu verstehen, aber leider ist nichts dabei herausgekommen. Inzwischen weiß man, daß es nicht an den Daten liegen kann, denn Daten gibt es reichlich. Es liegt wohl am wissenschaftlichen Modell.



Warmzeit

Ich zweifle nicht daran, daß wir in einer Zeit der Klimaerwärmung leben. Sicher trägt auch der Mensch seinen Teil dazu bei, die Frage ist nur: wie viel? Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mir mein Vater das erste Mal von Eiszeiten erzählte. Eiszeiten hatten sich mit Warmzeiten abgewechselt, und zwar regelmäßig. Die Zeugen dieser langfristigen und extremen Klimaveränderungen konnte man in der Landschaft liegen sehen: das waren die Findlinge, die den Anlaß zu dieser Betrachtung gegeben hatten.

Und dann kam meine Frage: Wo leben wir jetzt? Ist das eine Kaltzeit oder eine Warmzeit? Hat sich am Wechsel etwas geändert oder befinden wir uns mitten in einem solchen Zyklus, der sich zweifellos weiter fortsetzen wird? Die Antwort meines Vaters kam ohne Zögern: Wir leben in einer Warmzeit. Wie warm eine Warmzeit werden kann, auch in unseren Breiten, kann man daran ablesen, daß Krokodile und Nilpferde im Rhein gelebt haben sollen - das muß eine ziemlich warme Warmzeit gewesen sein, wesentlich wärmer als heute.

Wie warm oder kalt möchten wir es denn haben? Wenn wir in einer Warmzeit leben, müßte es ja eigentlich wärmer oder kälter werden, je nachdem ob die Warmzeit noch vor oder nach ihrem Höhepunkt ist. So gesehen liegen wir ganz eindeutig vor dem Höhepunkt. Es hat in der Entwicklung sogar vor nicht allzu langer Zeit einen Knick gegeben, als es nämlich für längere Zeit deutlich kälter wurde. Diese Zeit vom Anfang des 15. bis zum 19. Jahrhundert wurde dann als » Kleine Eiszeit bezeichnet.



Wandel

Alles befindet sich in Bewegung und wandelt sich, nichts bleibt sich gleich. Geologen braucht man das nicht zu erzählen, die wissen sehr genau, daß alle Landschaften auf dieser Erde durch Wind und Wetter, Vulkanausbrüche und Kontinentalverschiebungen geformt worden sind und ständig weiter geformt werden. Und auch wir selber bleiben nicht gleich, sondern werden von Tag zu Tag, von Sekunde zu Sekunde älter und hoffentlich auch ständig erfahrener und weiser.

Eigentlich paßt uns das überhaupt nicht. Wir möchten, daß alles so bleibt, wie es ist, zumindest dann, wenn wir mit dem betreffenden Zustand zufrieden sind. Wandel kann sich zum Guten oder zum Schlechten auswirken, und besonders Letzteres möchte man natürlich nicht. Also scheuen wir das Risiko und hoffen, daß alles bleibt, wie es ist, und nichts sich verändert. Damit kann es sich natürlich auch nicht verbessern, und das wäre schlecht.

So hoffe ich also mit Ihnen, daß im neuen Jahr alles besser wird, daß wir den Mut finden, über den Status quo hinauszugehen und uns zuzutrauen, die Verhältnisse zu verbessern. Sollte uns das nicht gelingen und wir einen Rückschlag hinnehmen müssen, so sollten wir das nicht als Anlaß nehmen, über unseren Versuch zu jammern und diesen zu bedauern, sondern aus dem Fehlschlag zu lernen und einen erneuten Versuch zu unternehmen, die angestrebte Verbesserung zu erreichen. Wer aufgibt, ist verloren. Weitermachen ist die Devise! Es kann nur besser werden, wenn man dranbleibt!



Haiku

Alles wird besser!
Nur Mut! Aus Fehlern lernen!
Wandel wirkt Wunder.


 
Chefredakteur und Herausgeber
 
 




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Tip: Kleine Taten − große Wirkung


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Heidi Keppel
 
 
Kleine Taten − große Wirkung
Von   Heidi Keppel

Wie versprochen möchte ich Ihnen diese Woche einige Anregungen geben, wie Sie mit verhältnismäßig kleinen Freundschaftsbeweisen das Vertrauen Ihres Pferdes erringen und damit einen soliden Grundstock für eine harmonische, partnerschaftliche Zusammenarbeit legen können, was meiner Ansicht nach das Ziel jedes wahren Pferdefreundes sein sollte.

Lob, Streicheleinheiten und Leckerbissen werden zwar von allen Pferden sehr geschätzt, aber für eine starke Vertrauensbildung sind sie meist nicht ausschlaggebend. Mit Verständnis und Rücksichtnahme ist diesbezüglich hingegen ein sehr viel besseres Ergebnis erreichbar, und Sie müssen dafür gar keine großartigen Dinge tun. Es genügt, wenn Sie einfach an die alte Weisheit denken: ‘Was du nicht willst, das man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu!’

Mit Sicherheit wollen Sie wohl nicht, dass man Sie überfordert, schikaniert und herausfordert. Leider passiert aber gerade dies sehr oft während der Pferdeausbildung, und viele ‘erstklassige’ Trainer sind der Meinung, dass man den Ungehorsam des Pferdes immer wieder herausfordern muss, um dem Tier dann nachdrücklich zu beweisen, dass es mit seinem Aufbegehren keine Chance hat. Nur auf diese Weise sollen angeblich verlässliche Reitpferde entstehen, die ihrem Reiter treu ergeben sind.

Dies ist meiner Erfahrung nach allerdings ein Trugschluss. Man kann auf diese Weise zwar durchaus den Willen der Pferde brechen, aber man verliert damit auch ihre Liebe und ihr Vertrauen, was sich dann gerade in Notsituationen deutlich zeigt, indem solche Tiere ihre Reiter sofort im Stich lassen, wenn sie deren Schwäche spüren. Partnerschaftliches Denken und bedingungslose Treue kann man von derart schikanierten Pferden nicht erwarten.

Aus diesem Grund würde ich jedem Pferdebesitzer raten, auf solche Erziehungsmaßnahmen zu verzichten und diese auch nicht durch andere Trainer durchführen zu lassen, denn Pferde sind nicht dumm und verlieren schnell ihr Vertrauen zu ihrem Besitzer, wenn dieser sie nicht ausreichend vor solchen Erlebnissen schützt. Umgekehrt wissen sie es aber sehr zu schätzen, wenn Sie z.B. rechtzeitig eingreifen, sobald Sie erkennen, dass der von Ihnen gewählte Ausbilder mit solchen qualvollen Methoden arbeitet.

Als Schikane ist oftmals auch die Anschauung anzusehen, dass ein Reiter im Gelände niemals absteigen sollte, auch wenn das Pferd diese Unterstützung dringend benötigen würde. Dies kann z.B. dann der Fall sein, wenn sich das Pferd vor irgendwelchen Dingen oder Situationen sehr fürchtet (Landmaschinen, Brücken, Menschenansammlungen, Viehherden, Straßenverkehr, etc.) oder wenn es ihm aus irgendwelchen Gründen ein Problem bereitet, seinen Reiter zu tragen, wie etwa auf stark schotterigem Boden (besonders für Tiere mit empfindlichen Hufen) oder beim längeren Bergabreiten (besonders für junge und schlecht konditionierte Pferde).

Als echter Pferdefreund sollten Sie es vermeiden, Ihrem vierbeinigen Partner unnötige schmerzhafte Belastungen zuzumuten, und Sie sollten ihn überall unterstützen, wo Sie nur können. Keinem Reiter fällt ein Stein aus der Krone, wenn er mal eine Strecke zu Fuß geht und sein Pferd führt. Und er verliert dabei auch keineswegs seine Autorität, sondern er gewinnt auf diese Weise vielmehr das Vertrauen des Pferdes, weil er damit auch seine Führungsqualitäten unter Beweis stellt.

Dies gilt vor allem für Reiter, die ein ängstliches Pferd von der Ungefährlichkeit von oben genannten Dingen oder Situationen überzeugen können, indem sie es ruhig und geduldig zu Fuß daran vorbei- oder auch darauf zugeleiten. Wenn sich so ein Mensch z.B. einen Mähdrescher zu berühren traut, dann wird sein Pferd ihn gerne und ehrfürchtig als ‘Leittier’ anerkennen. Außerdem kann sich dieser Reiter der Treue und Dankbarkeit seines Pferdes sicher sein.

Aber es gibt auch noch viele andere Gelegenheiten, wie Sie Ihrem Pferd beweisen können, dass Sie sein Freund sind. Wenn Sie z.B. Nachsicht haben, wenn es sich mal unwohl fühlt, und ihm an solchen Tagen keine großartigen Leistungen bzw. absoluten Gehorsam abverlangen, auch wenn Sie Derartiges von diesem Tier stets gewöhnt sind. Und wenn Ihr Pferd an bestimmten Körperstellen Berührungen nicht mag, dann sollten Sie es nicht provokativ extrem oft dort berühren oder in diesem Bereich intensiv putzen. Sie erreichen damit nämlich nicht unbedingt eine Gewöhnung an solche Berührungen, sondern Sie ziehen sich damit vielmehr den Unmut Ihres Pferdes zu, das selbstverständlich nicht verstehen kann, warum Sie ihm das antun.

Natürlich gäbe es noch viele derartige Beispiele, doch ich nehme an, dass ich das grundsätzliche Prinzip ausreichend deutlich gemacht habe. Jedenfalls haben Sie als Pferdefreund unzählige Möglichkeiten, Ihrem Pferd ein wirklicher Reitpartner zu sein, und dies ist der einzige empfehlenswerte Weg, um das Vertrauen und die freiwillige Mitarbeit Ihres Pferdes zu erringen.






Siehe auch   Autoren-Messeseite


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Komm mit!
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Ihr anderen bleibt da!


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Gut gemacht!
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Ihr drei seid auch gemeint!


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Nun alle zusammen!
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Der Meister vonre weg.


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Und wieder zurück!
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Alle vier in einer Reihe.


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Gut gesprungen!
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Vier fixiert auf einen Mann.


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Applaus!
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Wie macht er das nur?


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Messeseite: Hufklinik


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Willkommen bei www.hufklinik.de!


Heilbehandlung oder Euthanasie ? - das müssen Sie entscheiden -

 


 


Ich heisse Sie herzlich auf der Seite des Instituts für Hufgesundheit und ganzeitliche Pferdebehandlung IfH willkommen.


Auf dieser home page finden Sie eine Vorstellung der Hufklinik, deren Methoden, einen Überblick der häufigsten Hufprobleme, eine Übersicht unseres Seminarangebots, sowie über die Ausbildung zum Hufpfleger / Hufheilpraktiker und die Bücher von Dr.med.vet. Hiltrud Straßer .


 


 


Heilbehandlung oder Euthanasie? - Das müssen Sie entscheiden!


Wir können Ihrem Pferd in den meisten Fällen - auch wenn sie als "unheilbar" diagnostiziert wurden - durch Heilbehandlung helfen.


 


Bitte denken Sie daran: alle Forschung, die uns in die Lage versetzt, fast alle "Strahlbeinlahmheiten" und "Hufrehe" zu heilen, wurde privat finanziert, da wir keinerlei Förderung durch staatliche Stellen oder durch Organisationen erfahren! Das Institut für Hufgesundheit und ganzheitliche Pferdebehandlung ist dringend auf Zuwendungen von Privatpersonen angewiesen!


 


 


Nächste Ausbildung zum Hufheilpraktiker




Hufklinik


Was ist das Besondere und Neue an der Hufklinik Tübingen? Was erwartet die Pferde in der Hufklinik? Welches Prinzip liegt der Behandlung zugrunde? Was sollte der Pferdehalter beachten? Was kostet der Aufenthalt in der Hufklinik?


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Hufprobleme


In diesem Bereich finden Sie Informationen über Hufrollenerkrankung, Zwanghufe, Arthrosen, Hornspalten, Hufabszess, Strahlfäule, Hufbeinsenkung, Hufbeinrotation, Hufbeinseparation, "Ohne Hufeisen" - Die Umstellung auf das Barfusslaufen.


weiter >>



Hufseminare

Nächster Termin in Tübingen: 25.-27. September 2009
Für Pferdehalter, Pferdefreunde, Tierärzte (besondere Seminare auf Anfrage), Hufschmiede, Hufpfleger und Pferdefachleute!
weiter >>
Kurse für Tierärzte
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Ausbildung Hufheilpraktiker


Ausbildung zum Hufheilpraktiker


Gesunde Hufe, Historisches, Ausbildung Hufheilpraktiker


Die Methode Dr. Straßer,


Quintessenz,


die Tätigkeit der Hufheilpraktiker, die Ausbildung zum Hufheilpraktiker, Aufnahmevoraussetzungen, Ausbildungsorte, Berufliche Aussichten, Zur gesetzlichen Situation, Verfahren, Terminplan, Voraussetzungen, Kosten, Anmeldeschluß.


 


Achtung: es existiert im Internet eine homepage www.Hufheilpraktiker.de


Diese hat mit uns nichts zu tun! Dr. Straßer hat den Beruf "Hufheilpraktiker" ins Leben gerufen und jemand Anderes findet den Namen auch gut! Also bitte genau hinschauen!


weiter >> 


 


 










Kontakt
Dr.med.vet. Hiltrud Straßer Institut für Hufgesundheit & ganzheitliche Pferdebehandlung
Blaihofstraße 43/1 72074 Tübingen / Pfrondorf
E-Mail   Dr.med.vet. Hiltrud Straßer » hufklinik.de
Tel. 07071/87 57 2 Fax 07071/87 57 2

 

 
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3 Datensätze

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Hufprobleme

Hufbeinsenkung, Hufbeinrotation, Hufbeinseparation

...hat verschiedene mögliche Ursachen. Man versteht darunter eine Richtungsänderung der Hufbeinspitze. Damit besteht zwischen der Hufwand und dem Hufbein, d [...]

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Malerei und Zeichnung
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Sultano

Pferdeportraits nach Ihrer Fotovorlage

Wenn Sie Ihr Pferd von mir portraitieren lassen, können Sie sich auf ein Kunstwerk freuen, das Ihr Pferd garantiert so darstellt, wie Sie es kennen und mögen.



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Reiterhotel Vox
Tolle Angebote für Schulklassen, Reitvereine, Jugendgruppen etc.
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Jedem das Seine
Liebe große und kleine Leser,

bei weit über 100 Pferden und Ponies können wir es uns leisten, jedem Gast für die Dauer des Aufenthaltes ein eigenes Pferd oder Pony anzuvertrauen. Wie verschieden sind nicht die Menschen, a [...]

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Messeseite: FYLGJA


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Hof FYLGJA - der etwas andere Reiterhof...



© 2009  
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'FYLGJA' ist ein isländisches Wort und bedeutet 'begleiten, geleiten'. So verstehen wir unsere Arbeit hier auf dem Hof - wir möchten die Menschen, die hierher kommen, ein Stück ihres Weges begleiten und geleiten - mit und ohne eventuelle Hindernisse.

Wir arbeiten auf dem Hof FYLGJA in 27412 Bülstedt - in der Umgebung von Bremen.


Gegründet wurde der Hof von

  •  Anne Christoph,
    Psychotherapeutische Heilpraktikerin, Gestalttherapeutin (BVPPT), Musik- und Reittherapeutin HPR, Geländerittführerin VFD
  • und ihrem Mann
  •  Felix Pfeiffer,
    Pädagoge, Jungenpädagoge, Feldenkraispädagoge, Reitpädagoge HPA und Trainer C Fahren.





 
   
 

Unser Konzept



Hof FYLGJA bietet neben den oben genannten Inhalten weitere folgende Schwerpunkte:



Auf Anfrage veranstalten wir auch gerne spezielle Kurse, Seminare, Fortbildungen für bestehende Gruppen, Institutionen, etc.

Wer Näheres erfahren will, kann gerne auch auf unsere Homepage » Hof FYLGJA schauen. Dort finden Sie neben weiteren Angeboten auch Informationen über freie Praktikumsplätze, freie Kursplätze, sowie diverse Links zu allen Themen unserer Arbeitsschwerpunkte und einiges mehr...


 

   
 

Auf dem Hof leben zehn  Islandpferde, drei schottische  Highlandponies sowie zwei  Shetlandponies. Unsere Pferde - von unterschiedlichstem Charakter, Alter, Temperament, Ausbildungsstand und Aussehen - sind speziell für diese Arbeit ausgebildet und werden ständig nachgeritten. Sie leben im Herdenverband im Offenstall. Seit September 1999 sind wir ein LAG***-anerkannter Hof.

 
   
 



So sind wir zu finden... Karte Map24


Kontakt
Christoph Hof FYLGJA
Dorfstr.36 27412 Bülstedt
E-Mail   Christoph » http://www.fylgja.de
Tel. 04283/5382

 

 
Messeseite » FYLGJA · Ganzheitlicher Reit- und Fahrunterricht
Wir begleiten & geleiten Sie ein Stück Ihres Weges mit Pferden
Inhaltsmenü FYLGJA  Hof FYLGJA  Team des Hofes  Islandpferde  Highlandponies
 Shetlandponies  HPR - HPA  Psychotherapie  Feldenkrais und Reiten  Zusatzausbildung HPA
 Fahrunterricht  Jungenarbeit  Mädchenarbeit  Jahresprogramm  Angebot der Woche



Gesuche


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Messeseite: Kühnle


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http://kuehnle.de

 
   
 
 

http://kutschen.de

   
 
Kühnle Kutschenmanufaktur
Die Traditionsschmiede aus dem Schwarzwald
geschätzt von anspruchsvollen Kunden aus aller Welt




© 2009  
Weltmeister Riny Rutjens fährt KÜHNLE-Kutschen · © 2009  
Weltmeister Riny Rutjens fährt KÜHNLE-Kutschen
Kühnle baut Kutschen

Seit sich Anfang der 70er Jahre der moderne Turniersport entwickelt hat, haben die Brüder Gustav und Paul Kühnle aus dem kleinen Dorf Beihingen mitten im Schwarzwald die Spitzensportler begleitet und den modernen Fahrzeugbau entscheidend beeinflußt.

Mehr und mehr Teilnehmer an Weltmeisterschaften setzten im Laufe der Jahre KÜHNLE-Kutschen ein, bis die Kühnles stolz sagen konnten:

Weltmeister fahren KÜHNLE-Kutschen

KÜHNLE-Kutschen "Made in Germany" dominieren aus guten Gründen bis zum heutigen Tage den Spitzensport. Einer der vielen zufriedenen Kunden ist der frischgebackene Vierspänner-Weltmeister Michael Freund, der für den sportlichen Wettbewerb ausschließlich KÜHNLE-Kutschen einsetzt.

Aber nicht nur im Spitzensport haben sich die KÜHNLE-Kutschen bewährt. Typisch ist die Geschichte eines Rentners, der auf dem Equitana-Stand von Kühnle erschien, zärtlich über den Kotflügel einer Kutsche strich und murmelte: "Jetzt ist es soweit". Wie sollte man das verstehen? Eine gute Freundin hatte ihm geraten, keinen Fehler zu machen und lieber zu warten, bis er sich eine Kühnle leisten könne. Sie habe eine ganze Reihe billiger Kutschen gekauft und immer Schiffbruch erlitten - bis sie sich endlich eine Kühnle geleistet hatte. Er ließ sich überzeugen.

Zugegeben, KÜHNLE-Kutschen sind nicht billig, aber sehr preiswert. Und auf lange Sicht fährt man mit KÜHNLE-Kutschen einfach besser und billiger, selbst wenn man nicht Weltmeister werden will. Wer fährt schon einen Porsche, um damit Rennen zu gewinnen? Eben! Ein Porsche ist ein phantastisches Fahrzeug. Genauso ist eine KÜHNLE-Kutsche einfach unvergleichlich und die bessere Wahl.

 
Frischgebackener Weltmeister Michael Freund
Foto © Sportfotografie   Franz Steindl
 
 
Wegen dieser Qualitäten und dem hohen Langzeitgebrauchswert sind KÜHNLE-Kutschen auch gebraucht sehr gefragt und oft noch erheblich teurer als Neukutschen anderer Hersteller. Aber ist das ein Wunder? Qualität macht sich vor allen Dingen auf lange Sicht bemerkbar. KÜHNLE-Kutschen sind praktisch unverwüstlich. Sie werden den Kauf einer KÜHNLE-Kutsche niemals bereuen, ob neu oder gebraucht.

Die Analogie zum Automobilbau ist auch in anderer Hinsicht bezeichnend: Der Sport befruchtet die Serienproduktion. Gemeinsam mit den Spitzensportlern haben die Brüder Kühnle den Kutschenbau perfektioniert. Davon profitiert jeder, der eine KÜHNLE-Kutsche fährt. Mit einer KÜHNLE-Kutsche fahren Sie auf jeden Fall richtig, sowohl im Sport als auch im Freizeitbereich. Und wenn Ihnen eine neue Kühnle zu teuer ist: Warum nicht eine gebrauchte KÜHNLE-Kutsche kaufen? Fragen Sie  Gustav Kühnle - er hat vermutlich genau die richtige Kutsche für Sie auf Lager, auf Herz und Nieren geprüft und überholt vom KÜHNLE-Team aus dem Schwarzwald.

Michael Freund, überlegener Meister des Vierspänners, dreimaliger World Cup-Sieger und zweimaliger Weltmeister, brachte die Vorzüge der KÜHNLE-Kutsche einmal ganz einfach auf den Punkt, als man versuchte, ihn zu einem anderen Produkt zu überreden: "Warum sollte ich wechseln? Ich fahre gut mit meiner Kühnle".



http://kuehnle.de

» » Kuehnle.de
Kontakt
Gustav und Paul Kühnle Kühnle Kutschenmanufaktur GmbH & Co. KG
Gründelweg 66 72221 Haiterbach-Beihingen
E-Mail   Gustav und Paul Kühnle » http://kuehnle.de
Tel. +49(0)170-730 7949 Fax +49(0)74 56 / 804

http://kutschen.de

» » Kutschen.de

http://www.dekra.de

 

http://pferd-aktuell.de/fn

 

http://www.tuev.com/

 
Kühnle Kutschen gefertigt entsprechend den FN-Richtlinien

 

 
Messeseite » Kühnle · Weltmeister fahren KÜHNLE.
Auch Sie fahren bestens mit KÜHNLE-Kutschen.
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Bericht Zu den Themen  Kommunikation,  Tierschutz · Gesamttext
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Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
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Zum  Pferd:  Pferde-Messe ·  Pferdemarkt ·  Pferdekauf ·  Pferdeverkauf
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©1999-2009 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
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ISIS GmbH & Pferdeverlag · Hauptstr. 13 · 32609 Hüllhorst
Germany · HRB 2627 AG Bad Oeynhausen · USt-Id DE811992532


  Aus Ausgabe 535 unseres Wochenmagazins: Angebot der Woche 09-27
z.B.   Hufklinik/09-27: Hufprobleme Hornspalten Hauptursache sind Spannungen, die infolge des Hufbeschlages auftreten, weil dadurch die ...

  Linsenhoff · Renoir-Unicef
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