
| | W. Popken im Fenster Selbstportrait 08/2004 | | | | | 07.02.2010
Videosorgen
In dieser Woche habe ich endlich wieder einmal Videoausschnitte aus der › DVD HJN-Reiten von » Hans-Jürgen Neuhauser produziert und bringe gleich mehrere davon. So gut kann ich gar nicht beschreiben, als dass man auf das Referenzmaterial verzichten könnte.
Warum habe ich davon in den letzten Ausgaben gar keinen Gebrauch gemacht? Das liegt natürlich zum einen daran, dass ich mich in weitschweifige Spekulationen verloren habe, die nicht unbedingt durch Filmmaterial ergänzt werden konnten. Zum anderen aber sicher auch an den Schwierigkeiten, die ich bei der Produktion dieser Ausschnitte regelmäßig zu erleiden hatte.
Man sollte doch meinen, dass diese Aufgabe ähnlich leicht zu bewältigen sein müsste wie etwa einen Ausschnitt eines Textes oder eines Bildes zu produzieren; selbst ein Ausschnitt aus einer Sounddatei ist kein Problem. Werkzeuge dafür gibt es zuhauf, teilweise sogar als Bestandteil des Betriebssystems. Warum muss bei Videos alles so entsetzlich kompliziert sein?
DVD-Ärger
Allein schon das Abspielen einer DVD ist ein Abenteuer für sich. Nun habe ich sicherlich schon ein ganzes Schock DVDs abgespielt, sowohl auf dem Computer als auch auf DVD-Laufwerken, aber immer noch erlebe ich Überraschungen. Unangenehme Überraschungen dergestalt, dass ich alter Hase mich am Kopf kratzen muss und nicht weiß, wie ich zu meinem Ziel kommen soll. Dabei habe ich gar nichts besonderes vor: Ich will mir nur den Film anschauen.
Also klicke ich auf Stellen herum, die so aussehen, als sollte man dort klicken, aber nichts passiert. Wieso nicht? Überall passiert was, nur bei dieser DVD nicht. Irgendwann komme ich trotz meiner Verzweiflung drauf, dass man bei dieser DVD die Enter-Taste bedienen muss, um voranzukommen. Himmel! Das ist nur ein Beispiel - ich habe über alle diese Schwierigkeiten nicht Buch geführt, sondern stattdessen tapfer versucht, meinen Ärger herunterzuschlucken.
Suchstrategie
Natürlich weiß ich, dass man für eine solche Aufgabe ein Programm braucht, und bin nach so vielen Jahren natürlich auch fit genug, Google die geeigneten Suchbegriffe auf Anhieb in den Rachen zu schmeißen. Und selbstverständlich habe ich ein halbes Dutzend Programme gefunden, die behaupten, die geforderte Aufgabe lösen zu können. Da ich damit trotzdem nicht zurecht kam, habe ich mich außerdem in Foren umgeschaut, wo sich andere Leute ausgeheult haben, die dieselben Probleme hatten.
Nach meiner Erfahrung bin ich so gut wie nie der erste, der die Schwierigkeiten hat, auf die ich gerade gestoßen bin. Oft ziehen sich Probleme über Jahre hin durch die Foren, und manche Moderatoren sind schon ganz genervt, weil ein und dieselbe Fragestellung immer wieder auftaucht und immer wieder beantwortet werden muss. Wer weiß, wie's geht, wundert sich, wie schwierig es sein kann, wenn man es nicht weiß.
Und trotz aller Anstrengungen, die ich immer wieder unternommen habe, wenn ich wieder auf dieselben Video-Schneide-Probleme gestoßen bin, kam ich nicht weiter. Kein Wunder, dass ich langsam Bauchschmerzen bekommen habe und keine Lust hatte, mich wieder stundenlang mit der Produktion eines Videoschnipsel von vielleicht einer oder zwei Minuten zu beschäftigen. Und heute nun: Ein Wunder!
Video-Schneiden
Weil ich wusste, dass ich schon mehrfach vergeblich gesucht hatte, bemühte ich zunächst wieder das Programm, mit dem ich bisher wenigstens halbwegs erfolgreich war, aber ziemlich schnell holte mich die Verzweiflung ein. Ich konnte machen, was ich wollte, die Schnipsel funktionierten einfach nicht. Beispielsweise lief der Ton nicht synchron zum Bild - mit so etwas kann ich nichts anfangen, so etwas darf einfach nicht sein, wer will so etwas haben? Das ist einfach Murks!
Obwohl meine früheren Versuche, aus diesem Dilemma herauszukommen, kläglich gescheitert waren, wuchs mein Frust so stark, dass ich doch noch einmal einen Versuch startete. Diesmal fand ich ziemlich schnell mehrere Programme, die den Job erledigen wollten. Das erste Programm war recht unkomfortabel, aber zur Not hätte ich es damit machen können. Das zweite Programm war einfach und tat das, was es sollte. Die Bedienung hätte noch ein klein wenig eleganter sein können, aber im Grunde war ich glücklich und zufrieden. Das Video-Schneiden hat für mich jetzt ein für alle Mal seine Schrecken verloren. Schade, dass die Serie bald zu Ende geht. Ach ja, falls es Sie interessiert: Suchen Sie nach Chopper XP.
Spam
Der Spam der Woche: Natalya mit den vielen Absendern und Betreffs. Ein Beispiel genügt.
| | From | Alberto Walls <lanap@reamsasset.com> | | Subject | Ich bin mit dir froh, kennenzulernen! |

| | | INatalya.jpg | | | | | Guten Tag! Es ist Uberraschung fur mich, deinen Brief zu bekommen. Ich verwende mein Profil in der Webseite dating nicht mehr. Ich bin glucklich, deinen Brief zu bekommen! :) Wie geht du? Ich tue Abbitte, aber ich kann mich an dich nicht erinnern. Aber ich werde froh sein, die Freunde mit dir zu sein! Ich kann nicht verstehen, welchen Namen du hast? Bitte, schreibe mir deinen Namen. Ich hoffe, ich scheine dir schon! :) Ich spreche deutsch nicht, ich spreche englisch. Du kannst mir englisch schreiben. Ich heisse Natalya. Ich habe 27 Jahre. In welcher deutscher Stadt lebst du? Wir konnen uns in deiner Stadt nach dem Monat treffen, ich kann dorthin ankommen. Wenn du die Fragen hast, schreibe mir, werde ich antworten! Bitte, schreibe mir in meinen personlich email die Adresse!!!!
Ich kann dir nur aus der Adresse antworten: natalyaselina5@lavabit.com
Ich warte deine Antwort und deine Bilder!
Natalya. | | |
Haiku
| - Du hast sie von Gott,
Die besondere Gabe. Du kennst sie doch schon?
- Meine Natalya!
Natalya Selina, Du! Nach dem Monat, ja!
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Zettelgedicht
| Wir haben keine Feinde in einem Anderen land
Wir haben feinde Im eigenen land:
Die Die uns einreden Wir haetten feinde In einem Anderen land
Damit Die einen In ruhe gewinnen
Lenkt man Die anderen
Mit vielen spielen In denen auch sie Zu gewinnen glauben
Davon ab Dass immer Dieselben Gewinnen/verlieren
» Helmut Seethaler, Zetteldichter | | |

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