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Bericht Zum Thema  Sitzschulung · Gesamttext
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 573.10 der Pferdezeitung vom 21.03.10
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Der Sitz des Reiters im Röntgenblick · © 2010
 
Der Sitz des Reiters im Röntgenblick

    Die anatomische Grundlage   
    Der geschmeidige Sitz mit Röntgenaugen betrachtet   
von   Werner Popken

Teil 1:  Sitzschulung als Lösung
Teil 2:  Lernen mit Schmerzen und Angst
Teil 3:  Die Freude am Reiten

Zum Thema  Sitzschulung


In der letzten Woche habe ich mich ein bisschen darüber beklagt, dass die Freude bei der Sitzschulung keinen Platz hat. Damit wird die Bedeutung des richtigen Sitzes natürlich in keiner Weise geschmälert. Und wenn man den richtigen Sitz, den Johann Riegler den geschmeidigen Sitz nennt, durch Sitzschulung schneller oder besser erwerben kann, sollte man von dieser Möglichkeit Gebrauch machen

Das erscheint nur sinnvoll und logisch, und insoweit kann man Bruno Six, Mannschaftseuropameister der Vielseitigkeit, zustimmen, wenn er beklagt, dass die Sitzschulung in der herkömmlichen Ausbildung keinen Platz hat. Dies gilt umso mehr, als ich lang und breit erörtert habe, dass es unglaublich schwierig ist, die entscheidenden Kniffe zu vermitteln. Und gerade weil es so schwierig ist, den richtigen Sitz zu schulen, könnte die DVD  Der geschmeidige Sitz von Johann Riegler, einem der vier Oberbereiter der » Spanischen Hofreitschule in Wien, wichtige Hinweise liefern.

Was aber kann man mit so einer DVD erreichen, was kann man überhaupt durch Lehre vermitteln, wie funktioniert das Lernen denn eigentlich? Der Lehrer kann zeigen, wie es geht, und er kann den Schüler anweisen und korrigieren, und zwar fast ausschließlich mittels seiner Sprache. Das sind beides relativ schwache Hilfen. Nehmen wir nur das Sehen: Wenn der Schüler die Perfektion des Meisters sieht, sieht er möglicherweise gar nichts. Um das Können des Meisters erkennen und würdigen zu können, muss der Schüler eigentlich schon fast so gut sein wie dieser selbst.

Das klingt vielleicht etwas übertrieben, aber ich fürchte, es entspricht doch weitgehend der Wahrheit. Überall kommt es auf die Qualität an, und zwar deshalb, weil es Qualitätsunterschiede gibt und jeder das Bessere dem Schlechteren vorzieht, sogar die Tiere und die Pflanzen. Alles was lebt, entscheidet sich ständig für das Bessere und gegen das Schlechtere, muss also lernen, zwischen beidem zu unterscheiden. Wenn nun jeder sofort erkennen würde, was das Bessere ist, hätte das Schlechtere keine Chance. Das Schlechterer kann sich nur deshalb halten, weil die Qualitätsunterschiede oft nicht leicht zu erkennen sind.

Nehmen Sie beispielsweise den Pferdemarkt, um etwas anderes als die Reiterei zu nehmen. Warum bezahlen manche Leute Unsummen für einzelne Pferde, die schließlich auch nur vier Beine haben wie jedes andere Pferd? Sofern das Pferd bereits bewiesen hat, dass es anderen Pferden überlegen ist, kann man eine solche Entscheidung noch nachvollziehen. Die hohen Preise werden aber meist schon bereits im Vorfeld gezahlt, nämlich in der Hoffnung darauf, dass genau dieses Pferd die erwünschten Leistungen in Zukunft erbringen wird. Woran können die Experten die Qualitätsunterschiede erkennen, die sie tief in die Tasche greifen lässt?

Die Brisanz der Qualitätsfrage wird am deutlichsten im Auktionswesen. Dort treffen die Experten aufeinander und bringen ihr Urteil durch ihr Gebot ein. Indirekt wird also über das Geld die Qualität gemessen. Und merkwürdigerweise sind sich die Kenner fast immer ziemlich einig, was dann dazu führt, dass die Preise für Qualitätsware enorm steigen. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um Maßstäbe, die man mit den naturwissenschaftlichen vergleichen könnte, und oft sind solche Urteile durchaus vorübergehenden Moden geschuldet, aber wenn man die Zeit als Faktor noch mit hineinnimmt, werden die Irrtümer immer kleiner.

Es ist deshalb nicht anzunehmen, dass große Künstler wie » Leonardo oder » Rembrandt, die schon lange tot sind und mit denen sich schon viele Generationen von Kennern beschäftigt und sich darüber ausgetauscht haben, in Zukunft einmal weniger geschätzt werden als heute. Freilich wird jemand, der sich noch gar nicht mit Kunst beschäftigt hat, die Qualität in diesem Bereich genauso wenig erkennen können wie im Pferdemarkt oder einem beliebigen anderen Ausschnitt unserer Welt. Geld hilft da überhaupt nicht. Wenn einer beispielsweise ganz unbedarft in so eine Szene von Kennern hineinstolpert und etwa mit viel Aufwand einen Haufen Kunst zusammenrafft, beweist er damit keineswegs schon, dass er etwas von der Sache versteht, sondern vielleicht nur, dass er ein Kunstbanause ist.

Das Gespür für Qualität ist ebensowenig käuflich wie Liebe und viele andere wichtige Dinge im Leben - vielleicht sind sogar alle wichtigen Dinge nicht käuflich. Der geschmeidige Sitz gehört dazu; man kann ihn nicht kaufen, man muss ihn sich erwerben. Und dazu könnte ein Lehrer sehr nützlich sein.




Lehre und Lernen


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Das Auge des Lehrers muss ein Bild sehen und als richtig oder falsch erkennen können, hatte Oberst Handler, ehemaliger Direktor der Spanischen Hofreitschule, gefordert. Wie erwirbt sich der Lehrer dieses Qualitätsurteil? Üblicherweise braucht man dazu viel Erfahrung. Niemand wird mit Erfahrungen geboren, aber generell gilt: Je mehr man sieht, desto mehr erkennt man. Ohne Erfahrungen muss man scheitern. Und wie erwirbt man Erfahrungen? Im  Editorial der letzten Woche habe ich folgendes Zitat gebracht:

Fehler vermeidet man, indem man Erfahrungen sammelt. Erfahrungen sammelt man, indem man Fehler macht.

» Rache bringt nichts

Na schön, das ist ja sehr ermutigend. So spricht jemand, der keinen Lehrer hat. Er muss jeden Fehler selber begehen, um Erfahrungen sammeln zu können. Das Sprichwort sagt: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen." Damit wird wiederum betont, dass Erfahrungen mühsam erworben werden müssen, was erhebliche Zeit in Anspruch nehmen kann. Wie man aber zum Meister wird, bleibt dabei offen. Genau das interessiert uns aber hier. Wir wollen wissen, wie man den perfekten Sitz erwirbt, und wollen selbstverständlich auch hier wieder unser Qualitätsprinzip walten lassen, das heißt die optimale Methode, die beste, die schnellste, die einfachste, die sanfteste, diejenige, die den Erfolg garantiert, kennenlernen.

Lehre und Lernen: Wie kann man etwas, was man selber beherrscht, anderen vermitteln, insbesondere wenn es nicht um intellektuelle Inhalte geht, sondern um körperliche Abläufe, und wie kann man etwas lernen, was der Körper automatisch tun soll, aber nicht unbedingt von alleine tut, und man nicht weiß, wie man ihn dazu bringen soll - unter anderem deshalb, weil man gar nicht weiß und wissen kann, was der Körper tun soll.

"Übung macht den Meister", heißt es; dabei ist von Lehre und Lernen allerdings ebensowenig die Rede; vielmehr könnte man das Sprichwort sogar so interpretieren, dass alles das, was man in eine Lehre lernen kann, noch längst keinen Meister macht - wir müssen also bescheiden sein und dürfen nicht zu viel verlangen. Aber wie funktioniert das überhaupt? In der letzten Woche habe ich zu diesem Problemkreis einen Wissenschaftler zitiert: » Ernst von Glasersfeld hatte durch seine Tätigkeit als Skilehrer erkannt, dass die Kinder im wesentlichen dadurch lernen, dass sie sich abschauen, wie der Lehrer es macht. Wie können die Kinder aber erkennen, worauf es ankommt?

[...] dass man Kindern das Skifahren nicht erklären kann. Sie lernen durch Beobachtung und kopieren den Fahrstil des jeweiligen Skilehrers. Später denkt er darüber nach, wie "unbewußte visuelle Eindrücke in eigene motorische Programme übersetzt werden. Es muß also im Nervensystem Muster geben, die sowohl in der Wahrnehmung als auch im motorischen Netzwerk funktionieren können."

a.a.O.

Erklärungen, also Worte, schienen von Glasersfeld demnach völlig geeignet, die notwendigen körperlichen Fähigkeiten auf die Kinder zu übertragen beziehungsweise diese in ihnen hervorzurufen. Genau das wollen wir ja bei der Sitzschulung ebenfalls: Den Körper des Reiters schulen, damit dieser sich optimal verhält und bewegt.

Stattdessen geht von Glasersfeld davon aus, dass es die visuellen Eindrücke sind, von denen er sogar annimmt, dass sie zumindest weitgehend unbewusst sind und bleiben, und er spricht von der Umsetzung dieser visuellen Eindrücke in motorische Programme, das heißt in automatische Bewegungsabläufe, über die nicht nachgedacht werden muss und normalerweise auch nicht nachgedacht werden kann, weil sie einfach viel zu schnell produziert werden müssen; wer erst nachdenken muss, hat schon verloren, hat sich verspannt, ist vielleicht gestürzt.

Aber wie funktioniert das? Wie kann der Körper über das Auge lernen? Wie können die Muskeln richtig gesteuert werden, wenn das Auge nur etwas beobachtet hat? Er reimte sich das mangels einer besseren Erklärung so zusammen, dass es Muster geben müsse, die sowohl in der Wahrnehmung als auch in der Motorik funktionieren - was immer das heißen soll.

Aus eigenem Erleben hatte ich die Schwierigkeiten der Erlernung von Bewegungsabläufen beim » Flamenco-Tanz geschildert; dabei nützte es mir gar nichts, dass ich mit eigenen Augen sehen konnte, wie es der Lehrer vormachte. Die Hypothese mit den Mustern halte ich daher für ziemlich schwach, während ich mit Handler sehr übereinstimme, wenn er die Rolle des Gefühls herausstellt, und zwar sowohl beim Lehrer als auch beim Schüler.

Der Schüler spürt es natürlich am und im eigenen Leibe, während der Lehrer das Gespür über das Auge bekommt. Sein eigener Körper ist ja nicht beteiligt und kann ihm deshalb nichts sagen. Meine Blockade beim Erlernen des Flamenco konnte ich überwinden, als mir auffiel und ich einsah, dass der Flamenco ein Balztanz ist, also bis zum äußersten aufgeladen mit erotischer Energie und sexueller Spannung. Nur wenn man diese selber spürt, kann man sie zum Ausdruck bringen.



Schauspieler und Filme


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Man kennt das von Schauspielern; wer einmal versucht hat, auf Kommando zu lachen oder zu weinen, weiß, wie schwierig das ist. Man kann natürlich so tun als ob, aber damit wird man niemanden täuschen, nicht einmal seinen Teddybär. Es geht nur durch Manipulation der eigenen Gefühlslage. Man muss Trauer oder Heiterkeit spüren, Verzweiflung oder Komik empfinden, sich in die entsprechende Stimmung hineinversetzen, die eigene Gefühlslage gehörig manipulieren, um diese glaubhaft verkörpern zu können. Ein gutes Gegenbeispiel ist die Lachkonserve, die ja eigentlich zum Heulen ist, von den Soap-Operas ganz zu schweigen.

Diese Selbstmanipulation gelingt am besten mit Bildern, mit einem kleinen Gehirnfilm. Filme wenden sich ja weniger an den Intellekt als vielmehr an das Gefühl; durch die Bilder, die Musik und die Handlungen wird das eigene Gefühlsleben angeregt, man identifiziert sich emotional mit der Situation und vielleicht auch mit einzelnen Helden, erinnert sich an eigenes Erleben, an ungelebte Wünsche und nicht realisierte Fantasien, und dadurch werden unter anderem auch Mehr oder weniger starke Gefühle erzeugt, freigesetzt und manipuliert. Wer einen passenden Film auf Abruf im Kopf ablaufen lassen kann und dazu nicht erst ins Kino gehen muss, ist also im Vorteil.

Es war im Fall des Tanzes eben nicht die Erklärung und auch nicht das Beispiel, sondern die Erzeugung der richtigen Gefühls, was die Lösung brachte. Der Schlüssel zum Ganzen war dennoch sehr wohl der Intellekt, denn ich wäre nie auf die Idee gekommen, die angemessene Gefühlslage erzeugen zu wollen, wenn ich nicht vorher die Einsicht gehabt hätte, worauf es ankommt. Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wie ich diese Einsicht gewann. Möglicherweise lediglich durch das Auge, das heißt durch die Betrachtung von Flamencotänzern; diese Beobachtung allein erzeugte aber nicht direkt die richtigen Bewegungsabläufe und das richtige Gefühl, wie von Glasersfeld annahm, sondern lediglich die Erkenntnis, dass diese Tänzer ja nicht nur ihre Gliedmaßen in dieser oder jener Weise bewegen, sondern mit ihrem Tanz ihrerseits wiederum Gefühle beim Zuschauer hervorrufen.

Diese Gefühle des Stolzes und der Kraft, der erotischen Prahlerei und des unbedingten Willens, die Partnerin zu beeindrucken, zu umgarnen, zu verführen, zu betören, heiß zu machen, das war es, worauf es beim Tanz ankam. Die Lösung bestand für mich also darin, mich in einen solchen Macho einzufühlen, mir vorzustellen, wie ein hormongepeitschter Gockel sich fühlen muss, die entsprechende Stimmung bei mir zu erzeugen, mich selbst also auch als Macho zu fühlen, und dann die einstudierten Bewegungen auszuführen, oder besser gesagt: Sie einfach kommen zu lassen, den Tanz sich selbst tanzen zu lassen, sich ganz zu vergessen und vollkommen im Gefühl aufzugehen.

Darin besteht vermutlich auch der Reiz der Filme, sich nämlich in Figuren und Schicksale hineinzuversetzen, die einem im Grunde fremd sind; der Schauspieler identifiziert sich mit dieser Figur mehr oder weniger gut und stellt sie deshalb für uns mehr oder weniger glaubhaft und nachvollziehbar dar. Einfühlung ist also etwas ganz Landläufiges. Auch im Sport ist die Sache an sich ein alter Hut, denn für Sportler wird seit vielen Jahren ein sogenanntes mentales Training empfohlen, was im Grunde ebenfalls so etwas wie ein Gehirnfilm ist:

Das eigentliche mentale Training in der Sportpsychologie ist das wiederholte Sich-Vorstellen eines sportlichen Handlungsablaufes, ohne die Handlung aktiv auszuüben. In dieser Form des "Mentalen Trainings" wurden Methoden der Verhaltenstherapie, bei welchen Entspannungsübungen mit visuellen, auditiven, olfaktorischen, emotionalen und/oder haptischen Vorstellungen verbunden werden, an die sportpsychologischen Erfordernisse angepasst.

Eine Verbesserung des Bewegungsablaufs in der bewussten intensiven Vorstellung soll eine Verbesserung des späteren tatsächlich ausgeführten Bewegungsablaufs bewirken. Die erzielte Wirkung hängt davon ab, wie lebhaft die Vorstellung gelingt, das heißt, wie gut es gelingt, sich in die Bewegung hineinzuversetzen und die inneren Prozesse nachzuempfinden. Für ein wirksames Training ist ein Wechseln zwischen mentalem Training und dem wirklichen Training wichtig, um die Handlung in der Vorstellung immer wieder mit der ausgeführten wirklichen Handlung abzugleichen.

» mentales Training

Hierbei muss der Trainierende allerdings schon wissen, wie es sich anfühlt, um den Film erzeugen zu können. Es wäre ja schließlich äußerst unproduktiv, wenn durch das mentale Training völlig falsche Wirkungen vertieft und verfestigt würden. Das ist natürlich immer ein großes Problem: Wie gut konnte es mir beispielsweise gelingen, mich wie ein andalusischer Macho zu fühlen, wo ich doch ein norddeutscher Softie bin? Auch dazu musste ich auf fremde Vorstellungen zurückgreifen, auf alles das, was ich in meinem Leben über solche Leute und deren Befindlichkeiten erfahren hatte.

Zurück zur Sitzschulung und zur DVD von Johann Riegler: Wir müssen also erst einmal wissen, worum es geht. Der Film setzt ebenfalls ganz klar auf die Wirkung von Einsichten. Eine wichtige Funktion hat insbesondere die medizinische Erläuterung in der Mitte der DVD. Dieser Teil enthält kein Pferd, keine Reiterin, keinen Johann Riegler, überhaupt keine Realität. Stattdessen sanfte Musik, eine wunderbare Computeranimation und die einschmeichelnde Stimme eines professionellen Sprechers.



Röntgenansicht


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Muskeln und Bänder · © 2010
 
Muskeln und Bänder
Das Skelett tritt heraus · © 2010
 
Das Skelett tritt heraus
Becken und Kreuzbein interessieren uns · © 2010
 
Becken und Kreuzbein interessieren uns
Die Absicht dieser Passage, auf die der Verlag mit Recht stolz ist, war sicher nicht, sensationelle neue Erkenntnisse zu verkünden. Bis auf eine Bemerkung am Schluss handelt es sich um Sachverhalte und Zusammenhänge, die man mehr oder weniger deutlich an den verschiedensten Stellen finden kann, in Lehrbüchern und dem Internet. Schließlich sind anatomische Zusammenhänge nicht nur beim Reiten interessant. Und manch einer hat sich mit seiner Wirbelsäule beschäftigt, weil sie Schmerzen bereitet hat. Rückenprobleme sind weit verbreitet.

Die Sensation ist die dreidimensionale Animation, die beeindruckende Veranschaulichung, wie sie kein Buch und keine statische Webseite bieten kann. Man kann sich alles sehr viel besser vorstellen, als wenn man nur eine flache Abbildung sieht. Da bewegt sich was, da werden drei Dimensionen erfahrbar. Über weite Passagen bewegt sich allerdings nur die (virtuelle) Kamera, nämlich um das Skelett herum. Richtig aufregend wurde es für mich immer, wenn sich das Skelett selbst bewegte. Davon hätte ich gerne noch viel mehr gehabt, aber diese Szenen waren vermutlich am schwierigsten zu realisieren.

Vielleicht ist es das, was von Glasersfeld mit seinen Mustern meinte: Die Bewegung, mit den Augen aufgenommen, induziert ein bestimmtes Gefühl, das der Körper dann vielleicht wieder in Bewegung umsetzen kann. Wenn der Reiter auf dem Pferd sitzt, muss man allerdings schon sehr erfahren sein und sehr gut sehen können, um die wesentlichen Hinweise mitzubekommen. Deshalb hat man sicherlich diesen Aufwand getrieben; wie bei einer Schemazeichnung, wo alles Unwesentliche weggelassen wird, damit das Eigentliche desto besser zum Vorschein kommt, kann das Auge und damit das Gehirn besser begreifen, worauf es ankommt, wenn man nur das Skelett präsentiert.

Auf jeden Fall ist es hilfreich, diese Zusammenhänge aufzunehmen und wirken zu lassen. Wie immer diese geheimnisvollen Muster und Wirkungszusammenhänge zustandekommen, man wird sie unterstützen, wenn man die entsprechenden Bilder aufnimmt und wieder in Erinnerung ruft - den Film also als Gehirnfilm wieder ablaufen lässt. Die Schwierigkeit eines Schemas liegt natürlich darin, dass niemand diesem Schema genügt. Jeder Mensch hat einen anderen Körperbau, eine andere Wirbelsäule, hält sich anders, bewegt sich anders. Trotzdem hilft das Schema weiter, denn es wirkt wie eine Art Landkarte: Man kann sich orientieren und gerade deshalb die Abweichungen desto besser wahrnehmen.

Was ist eigentlich Bewegung? Wir bewegen uns schon vor der Geburt und meistens ohne Unterbrechung bis zum Tode. Aber wie laufen Bewegungen ab? Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es alleine gibt, zu gehen, ganz normal Schritt für Schritt, wie man es etwa auf einem Spaziergang tut. Als Teenager erklärte mir einmal ein älterer Freund, er könne schon am Gang einer Person dessen gesamte Lebensgeschichte ablesen.

Das fand ich natürlich ungeheuerlich; da wir uns auf einem Spaziergang befanden, nahm er die Herausforderung an und charakterisierte den nächsten Spaziergänger, der uns entgegenkam, aus dem Stegreif. Ich konnte das natürlich nicht nachvollziehen und überprüfen, aber ich war vollkommen verblüfft, was ich alles über diese Person zu hören bekam. Seither sehe ich gehende Menschen mit anderen Augen und traue mir inzwischen ebenfalls zu, einiges Wesentliche über eine Person allein an ihrem Gang abzulesen.

Diese Fähigkeit ist eigentlich gar nichts Besonderes und gehört zum normalen Rüstzeug eines erwachsenen Menschen. Wir beurteilen unser Gegenüber ja nicht nur aufgrund dessen, was wir von ihm und über ihn wissen, sondern auch aufgrund seiner Körpersprache, das heißt aufgrund dessen, wie er sich bewegt und gibt, und zwar ganz unbewusst. Die einfachsten Extreme sind natürlich der Aufgeblasene und der Eingeschüchterte, der Verzweifelte und der Glückliche, der vom Leben Geschlagene und der vom Schicksal Begünstigte.

Ich habe dabei eine Skulptur von » Waldemar Otto vor Augen, die zwei solche Extreme darstellt. Der eine ist groß und korpulent, der andere schmal und zusammengesunken, der Große schüchtert den anderen ein, er schnautzt ihn gewissermaßen zusammen. Ich würde Ihnen gerne ein Foto zeigen, aber schon vor einiger Zeit habe ich vergeblich nach einer Abbildung im Internet gesucht; ich kann mich noch nicht einmal daran erinnern, in welcher Stadt ich diese Skulptur gesehen habe, aber ich weiß genau, dass ich sie mehrfach sorgfältig betrachtet und studiert habe. Diese Körper sprechen, und zwar ohne dass sie sich bewegen.

Und nun dieses Skelett, ein Normskelett, selbstverständlich, bei dem vor allen Dingen das Becken und der Übergang der Wirbelsäule in das Becken betrachtet wird. Und dann fängt das Skelett an, sich zu bewegen; es sitzt nämlich auf einem Sattel und fängt an zu reiten.



Animation


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Diese Animation des Skeletts hat ihre Wirkung bei mir hinterlassen. Diese Bilder gehen nicht mehr aus meinem Kopf und werden dort auf geheimnisvolle Weise wirksam werden. Aber es sind ja nicht nur die Bilder, sondern auch die Erläuterung, die ihre Wirkung hinterlassen soll. Die Wirbelsäule wird als Feder vorgestellt, die Belastungen in der Senkrechten ausgleicht, was die Animation sehr überzeugend darstellt.

Wie erhält und kontrolliert nun der Mensch aus anatomischer Sicht dieses erwünschte lockere Becken? Über das Gehirn gesteuert, werden Sehnen, Bänder und Muskeln aktiviert, und harmonieren somit mit Becken, Ober- und Unterschenkel. Das Becken und die Wirbelsäule bilden die Basis des gesamten Bewegungsapparates.

Von hier aus wird die Grundposition des Sitzes gegeben, und alle anderen Abläufe folgen dieser. Aus der Seitenansicht lässt sich die charakteristische Krümmung der Wirbelsäule gut erkennen. Diese Krümmung hat naturgemäß ihren Zweck. Sie formt die Wirbelsäule zu einer Art Tragfeder, die den Rumpf stürzt und in der Lage ist, bei Belastungen in der Senkrechten federnd nachzugeben. Durch diese Krümmung, die im geschmeidigen Sitz beibehalten werden sollte, wird die Belastungsfähigkeit der Wirbelsäule wesentlich erhöht.

Am unteren Ende der Wirbelsäule befindet sich das Kreuzbein, welches nicht mehr aus Einzelwirbeln besteht. Die Kreuzbeinwirbel sind fest zu einem Knochen verwachsen. Der Übergang zwischen der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein, das Lumbosakralgelenk, ist das letzte bewegliche Segment und stellt somit die Schnittstelle zwischen beweglicher Wirbelsäule und festem Beckenring dar.

Das Kreuzbein ist über das Iliosakralgelenk mit den beiden Darmbeinschaufeln verbunden. Darunter befindet sich das Sitzbein, das vom oberen über den Sitzbeinhöcker in den unteren Sitzbeinast übergeht. In der Schambeinfuge, die vorn am unteren Ende der Bauchwand gefühlt werden kann, vereinen sich die Schambeine beider Seiten. So bilden Beckenknochen und Kreuzbein eine Einheit, einen in sich geschlossenen festen Ring, dessen einzelne Partien nur gering gegeneinander verschiebbar sind. Das bedeutet:

Jede Bewegung oder Stellungsänderung des Kreuzbeins ist immer mit einer Bewegung oder Stellungsänderung des gesamten knöchernen Beckenrings verbunden.

Diese Tatsache ist ein wichtiger Bestandteil und Basis für das Verständnis der so wichtigen Beckenarbeit.

Beim stehenden Menschen wird das Körpergewicht auf die beiden Hüftgelenke übertragen. Sitzen wir jedoch im Sattel, hat sich die Lastverteilung des Körpergewichts völlig verändert. Es wird vom Beckenring aufgenommen und ruht auf den Sitzbein-Schambeinästen.

Beim Brustkorbheben und Schulternfallenlassen bringt sich die Wirbelsäule fast von alleine in eine Stellung, in der auch noch im Sattel die volle Elastizität gegeben ist. Der Ausgleich des sich nach vorne und hinten bewegenden Beckens des Reiters findet im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule statt.

Das Lot oder besser gesagt der Schwerpunkt vom Kopf bis zum Becken zieht sich später beim geschmeidigen Sitz bis zur tiefen Ferse hinunter durch. Der ganze Kippvorgang des Beckens wird auf den Sitzbeinhöckern durchgeführt. Sie sind kufenförmig gebogen und liegen immer im tiefsten Punkt des Sattels.

Durch das Bewegen den Sitzbeinhöcker nach vorne und zurück kann der Reiter vorwärtstreibende oder verhaltende Impulse geben. Erst durch diese wichtige Hilfengebung ist es möglich, einen harmonischen Bewegungsablauf zwischen Mensch und Pferd entstehen zu lassen.

Fälschlicherweise versuchen viele Reiter durch Aktivieren der Rückenmuskulatur den Beckenrings zu kippen. Dies geschieht aber ausschließlich mit der Bauchmuskulatur, genauer gesagt mit den Muskeln der vorderen Bauchwand. Die Rückenstrecker bilden den dazugehörigen Antagonisten.

O-Ton DVD

Das Problem bei Filmen ist für mich, dass sie so schnell vorbei sind. Es ist in diesen Bildern und Abläufen viel mehr verborgen, als man beim einmaligen Anschauen aufnehmen kann. Das Medium DVD hat es ermöglicht, dass Regisseure über ihre Filme sprechen können, und dabei erfährt man vieles, was man beim Anschauen des Films gar nicht mitbekommen hat, obwohl es doch vielleicht wichtig war und zur Gesamtwirkung zweifellos beigetragen hat.

Die Frage ist insbesondere, wie man mit Lehrfilmen umzugehen hat. Was kann man aus einer solchen DVD herausholen? Was kann man insbesondere von Johann Riegler lernen? Dieser Frage möchte ich in der nächsten Woche nachgehen.



Quellen / Verweise


  1.  Der geschmeidige Sitz
  2. » Spanische Hofreitschule
  3. » Leonardo
  4. » Rembrandt
  5.  Editorial: Fehler
  6. » Rache bringt nichts
  7. » Ernst von Glasersfeld
  8. » Flamenco
  9. » mentales Training
  10. » Waldemar Otto
  11.  Sitzschulung als Lösung, Die Botschaft der Spanischen Hofreitschule
      Ausgabe 570 · Teil 1
  12.  Lernen mit Schmerzen und Angst, Über die Bedingungen des Lernens
      Ausgabe 571 · Teil 2
  13.  Die Freude am Reiten, Sitzschulung als Grundlage für alles
      Ausgabe 572 · Teil 3


Abbildungen

  Werner Popken, » Wu Wei Verlag, DVD Der geschmeidige Sitz



Messeseite: Westphalen


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Rechtsanwalt Eduard Graf von Westphalen († 2009)

   
Rechtsanwalt Eduard Graf von Westphalen († 2009)
   
   
Nachruf auf Eduard Graf von Westphalen


Der Mensch lebt und besteht
nur eine kleine Zeit.
Und alle Welt vergeht mit
ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an
allen Enden,
und wir in seinen Händen.
(Matthias Claudius)


In großer Hochachtung und tiefer Trauer gedenken wir Rechtsanwalt Eduard Graf von Westphalen, dem Gründer von » Pferderecht-Wissen.de.

Eduard Graf von Westphalen ist aufgewachsen auf einem Gutshof in Westfalen. Die Familie war in der Zucht und im Rennsport engagiert. Damit hatte er von frühester Jugend an ein enges Verhältnis zur Pferdezucht und später zum Turniersport - ein Verhältnis zu Pferden, das weit über das rein Rechtliche hinausging. Er war nicht nur ein begeisterter Reiter und Kenner der tierärztlichen Aspekte des Pferderechts sondern auch ein Anhänger alternativer Methoden, wie sie insbesondere unter dem Begriff „Pferdeflüsterer“ bekannt geworden sind.

Rechtsanwalt von Westphalen war mehr als 30 Jahre als selbstständiger Anwalt in München tätig und Mitautor umfangreicher Kommentare. Durch viele Vorträge und Publikationen hat er sich nicht nur unter den deutschen Pferderechtlern einen großen Namen gemacht und genoss die Anerkennung und den Respekt seiner Kollegen.

Über Jahrzehnte war Rechtsanwalt von Westphalen in den verschiedensten Stiftungen engagiert, so unter anderem als Gründungsstifter von "ORO VERDE" - Stiftung zur Rettung der Tropenwälder.

Darüber hinaus engagierte er sich nach der Wiedervereinigung für den Gedanken- und Wissensaustausch der Juristen der alten und neuen Bundesländer, indem er die „Leipziger Juristentage“ ins Leben rief. Diese Arbeit setzte Rechtsanwalt Graf von Westphalen später als Gründer und Präsident der „Karlsbader Juristentage“ fort - einem Forum für aktuelle Rechtsprobleme und Wege ihrer Lösung im Hinblick auf nationale Rechtsordnungen.

Graf von Westphalen war nicht nur ein hervorragender Jurist und Pferderechtler sondern auch ein Mensch, den neben enormer Tatkraft und hohem Engagement Einfühlungsvermögen und menschliche Wärme auszeichneten. Mit seinem Sinn für Humor und einem ausgeprägten Geschichtswissen hat er selbst trockene juristische Themen in seinen Veröffentlichungen informativ und auch für den juristischen Laien verständlich behandelt. Er machte Pferderecht-Wissen.de binnen einen Jahres zu einer der erfolgreichsten Portale rund um das Recht beim Pferdekauf und im Pferdesport.

Das Team und die Autoren von » Pferderecht-Wissen.de

Mit freundlicher Genehmigung von » Prof. Dr. Friedrich Graf von Westphalen, dem Bruder des Verstorbenen


Die Kanzlei Eduard Graf von Westphalen wird fortgeführt von RA Enzio Graf Rességuier de Miremont.

 

 
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Editorial: Lehren


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W. Popken im Fenster

   
W. Popken im Fenster
Selbstportrait 08/2004
   
   
21.03.2010

Lehren

In dieser Ausgabe beschäftige ich mich wieder mit dem Thema Lehren, also mit der Frage, wie man jemandem etwas beibringen kann. Selbstverständlich bin ich weit davon entfernt, darauf eine abschließende Antwort geben zu können. Das Wort Lehren hat aber noch eine zweite Bedeutung; Lehren steht nämlich auch für die Erkenntnisse, die man aus einer Situation oder einem Vorgang ziehen kann.

In der letzten Woche habe ich mich über Fehler und Erfahrungen ausgelassen; deren wechselseitige Bedingtheit könnte man auch so umschreiben: Aus jedem Fehler kann man Lehren ziehen, die einem in Zukunft helfen werden. Denn es ist ja nicht so, dass eine Erfahrung einen automatisch klüger macht. Wenn es so wäre, wäre die Welt voll von weisen Menschen. Das ist sie bekanntlich nicht, und vermutlich deshalb nicht, weil die meisten aus ihren Fehlern und Erfahrungen eben nicht lernen, sondern dieselben Fehler und daher auch dieselben Erfahrungen immer wieder erneut machen.

Manchmal ist das so offensichtlich, dass man sich fragt, ob dahinter nicht eine Absicht steckt. Ein Mann oder eine Frau verheiratet sich zum wiederholten Male unglücklich, aber es ist immer wieder derselbe Typ und man hat den Eindruck, die betreffende Person dreht sich im Kreis. Oder jemand ist mit seinem Pferd unglücklich und kauft sich ein neues, aber es ist wieder ein Pferd, mit dem diese Personen nicht glücklich werden kann. Als ich vor einiger Zeit über folgenden Spruch stolperte, hielt ich ihn fest, weil er diesen Sachverhalt sehr schön in Worte fasst.



Obacht!

When you lose, do not lose the lesson.

Dalai Lama

Wenn du verlierst, verliere nicht die Lektion.
Übersetzung durch den Autor

Ob diese Weisheit wirklich vom Dalai Lama ist, steht dahin. Meine Übersetzung ist auch ziemlich wörtlich und etwas trocken, der Wortwitz, die sich im Englischen ergibt, kommt nicht so ganz raus. Vielleicht sollte ich lieber formulieren: Jeder Fehler ist ein Gewinn, wenn man die Lehren zieht. Oder: Lerne, auch wenn es nicht geklappt hat, dann hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Aus Fehlern nicht zu lernen, ist der größte Fehler. Lerne aus Niederlagen, so wird daraus ein Sieg. Diese Sätze klingen aber alle sehr holprig und taugen daher nichts.

Vermutlich hat jemand diese Weisheit auch in deutscher Sprache schon perfekt formuliert. Es wäre schon verwunderlich, wenn es anders wäre, denn das Leben besteht im Grunde aus einer ununterbrochenen Kette von Niederlagen, aus denen letzten Endes Siege werden. Wenn man die Sache so sieht, geht es einem wie einer Bank. Trägt der Kunde Geld zur Bank, freut sich die Bank, weil sie daran verdient. Braucht der Kunde Geld, freut sich die Bank ebenfalls: Sie verdient immer und in jedem Fall. Wenn wir also aufpassen und jede Gelegenheit ergreifen, werden wir immer profitieren und automatisch immer reicher werden. Reicher an Lebenserfahrung, an Weisheit, an erfreulichen Erlebnissen.



Altwerden

Die Zeit vergeht dabei, das ist unvermeidlich, wir werden älter, reifer, klüger hoffentlich, aber zugleich empfinden viele das Alter als erschreckend und wünschen sich dringend die Jugend zurück, die vielen Jahre, die vergangen sind, obwohl man all die Torheiten, die man aus mangelnder Erfahrung hat begehen müssen, nicht unbedingt gerne noch einmal wiederholen möchte.

Aber muss das so sein? „Man ist so alt, wie man sich fühlt.“ Da ist was Wahres dran. Ein weiteres meiner Fundstücke drückt diese Weisheit sehr witzig aus:

Age is an issue of mind over matter
If you don't mind, it doesn't matter

Mark Twain

Alter ist eine Frage von Geist und Materie.
Wenn du dich nicht drum kümmerst, spielt's keine Rolle.

Übersetzung durch den Autor

Der Wortwitz geht in der Übersetzung natürlich vollständig verloren, er ist schlechterdings unübersetzbar. Der erste Satz ist schon zu kurz ausgedrückt, eigentlich hätte ich sagen sollen: Alter ist eine Frage der Überlegenheit von Geist über Materie. Sofern der Geist sich über das Alter keine Sorgen macht, ist dieses kein Problem. Vielleicht so:

Alter? Geist schlägt Natur!
Gar nicht drum kümmern!



Spam

Der Spam der Woche: Noch 'ne Uhr!

From   Lucille Oconnor <williamsqapazy69@hotel-schnepple.de>
Subject   Sehr Viel Auswahl Und Kaum Was Bezahlen! Hier!


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Haiku

  1. Lehren und Lehren.
    Erfolg und Niederlage.
    Gewinn ist sicher.


  2. Ganz schnell und sicher.
    Marken Uhren nach Hause.
    Kaum Was Bezahlen!


Chefredakteur und Herausgeber

   
Chefredakteur und Herausgeber
   
   


» Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das  » Bandbreitenmodell eingeführt werden muß, und zwar global.



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Tip: Private Pferdehaltung II


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Heidi Keppel

   
Heidi Keppel
   
   
Tipps für die private Pferdehaltung
Teil 2
Von   Heidi Keppel


Sie haben sich dazu entschlossen, Ihr(e) Pferd(e) bei sich zu Hause zu halten, um so eine innigere freundschaftliche Beziehung aufbauen zu können? Eine sehr begrüßenswerte Entscheidung, die auch oft von Erfolg gekrönt wird, denn ein Pferd bindet sich normalerweise tatsächlich sehr viel rascher und enger an einen Menschen, wenn es von diesem rundum gut versorgt wird.

Was die gute Versorgung anbelangt, können die Anschauungen von Mensch und Tier allerdings bisweilen gewaltig auseinanderdriften, und wer nur nach den eigenen Vorstellungen handelt, ohne auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Pferdes Rücksicht zu nehmen, wird sich damit früher oder später auch weiter greifende Beziehungsprobleme mit dem unzufriedenen Vierbeiner einhandeln.

Dies fängt schon mit der allgemeinen Haltung an, denn so genannte artgerechte Normen müssen keineswegs für jedes Pferd ideal sein. Als besonders natürliche Haltungsform ist vor allem die Offenstallhaltung eine beliebte Variante bei privaten Pferdehöfen. Unkomplizierte, unternehmungslustige Tiere, die sich mit ihren Artgenossen hervorragend verstehen, genießen es tatsächlich sehr, ganz nach Belieben auf dem ihnen zugeteilten Areal umherwandern oder den geschützten Stall aufsuchen zu können.

Sie teilen sich das Raufutter mehr oder weniger friedlich mit ihren Freunden und gewöhnen sich auch rasch an die Kraftfutterzuteilung in extra angelegten Fressständern. Ebenso verlaufen die Ruhepausen stets harmonisch, sodass entweder alle Pferde gleichzeitig vor sich hin dösen oder es fungiert abwechselnd ein Tier als Wächter, während sich das bzw. die anderen eine kurze Tiefschlafphase im Liegen vergönnen. In seltenen Fällen, wenn die Anlage sehr geschützt liegt und sich die Pferde damit absolut sicher fühlen, legen sich auch schon mal alle Tiere gleichzeitig entspannt nieder.

Oft wird behauptet, dass diese Art der Haltung bei allen Pferden in kurzer Zeit die Ausgeglichenheit und Friedfertigkeit fördert und somit auch für schwierige bzw. verhaltensgestörte Tiere ideal wäre, aber dem kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen. Meiner Erfahrung nach eignen sich streitlustige und stark futterneidische sowie kontaktscheue und überängstliche Pferde nicht wirklich gut für die Offenstallhaltung und werden unter solchen Lebensbedingungen deshalb auch nur selten glücklich, sondern stehen dabei häufig unter Dauerstress.

Aggressive Pferde können ihren Mitbewohnern das Leben ausgesprochen schwer machen, indem sie diese beim Fressen oder Ausruhen heftig attackieren und sie bisweilen auch im Auslauf ständig verfolgen und vertreiben. Kein Wunder, wenn die derart Geplagten ständig nervöser und ängstlicher werden sowie in besonders schlimmen Fällen stark abmagern oder sogar psychosomatische Erkrankungen entwickeln, von der dauernd vorhandenen erhöhten Verletzungsgefahr mal ganz abgesehen, die beim Zusammenleben von zwei ähnlich kampflustigen Tieren nochmals deutlich zunimmt.

Aber auch, wenn es keine Angriffe von aggressiven Artgenossen gibt, fühlen sich viele generell ängstliche Pferde in Offenstallhaltungen nicht so richtig wohl. Obwohl allgemein die Meinung vertreten wird, dass sämtliche Pferde freiheitsliebend sind, so brauchen diese doch auch ein Gefühl der Geborgenheit, welches sie normalerweise innerhalb einer größeren Herde finden, während sie in einem Privatstall meist nur mit wenigen oder sogar nur einem Gefährten das Auslangen finden müssen.

Stark domestizierte Tiere, die schon in der Jugendzeit vorrangig im Stall gehalten wurden, fühlen sich überhaupt oft nur in einem rundum geschlossenen Raum so beschützt, dass sie richtig entspannen und in Ruhe fressen sowie schlafen können. Solche Pferde ängstigen sich bei eintretender Dämmerung und nachts, aber auch bei schlechten Wetterbedingungen, wie Gewitter oder Sturm, häufig sehr, wenn zumindest eine Stallseite bzw. der Zugang zum eingestreuten Boxenbereich stets offen ist und ihnen in ihren Augen damit zuwenig Schutz gewährt.

Wenn Sie als Pferdebesitzer wissen oder im Laufe der Zeit bemerken, dass Ihr(e) Tier(e) anscheinend für Offenstallhaltung nicht wirklich geeignet ist (sind), sollten Sie als echter Pferdefreund die Konsequenzen daraus ziehen und sich für eine andere Haltungsform entscheiden, mit der alle Beteiligten zufriedener sein können, wie etwa die Auslaufhaltung, bei der sich die Pferde nachts in getrennten, geschlossenen Boxen und tagsüber auf einer gemeinsamen Koppel aufhalten.

Umgekehrt kann aber auch der übertriebene Beschützerinstinkt des Besitzers für manche Pferde zur regelrechten Qual werden und die freundschaftliche Beziehung erheblich stören, was wir uns in meinem nächsten Tipp genauer anschauen werden.




Siehe auch   Autoren-Messeseite


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Diskussion: Richard Wätjen


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G. Schultz-Mehl

   
G. Schultz-Mehl
   
   
Ist die Balance nicht gegeben, dann ist auch der Sitz falsch.
Teil 5

Richard Wätjen

Diskussionsbeitrag von   Gudrun Schultz-Mehl

In dieser Serie werden einige Zitate anerkannter Autoren zum Thema vorgestellt. Es ist sicher interessant, die verschiedenen Aussagen verschiedener Reitpäpste aus verschiedenen Jahrhunderten zu vergleichen; wie sich herausstellt, unterscheiden sie sich in ihren eigentlichen Aussagen nicht.

» Gustav Steinbrecht: Das Gymnasium des Pferdes (1886)

» Waldemar Seunig: Von der Koppel bis zur Kapriole (1943)

» K. Albrecht: Dogmen der Reitkunst (1981)

» Müseler, Reitlehre (1933)

» Richard Wätjen (1929)

Heute: Richard Wätjen: R. W. war über 50 Jahre Ausbilder von Reiter und Pferd. Er hat zahlreiche Equipen zu olympischen Erfolgen geführt.


‚An seinem Sitz erkennt man den Reiter' ist ein Ausspruch, der sich mit Recht bewahrheitet. Nur ein guter Sitz wird ein gutes Einwirken ermöglichen; es ist die Pflicht jeden Reiters, durch fortwährendes Beobachten und Korrigieren seines Sitzes diesen zu bilden und zu festigen.-

Der Reiter soll aufrecht mit mäßig angezogenem Kreuz im tiefsten Punkt des Sattels gerade und natürlich sitzen. Die Knie werden soweit zurückgenommen, dass die Oberschenkel und die Knie mit ihrer inneren flachen Seite am Sattel liegen. Die Fußsohlen sollen in etwa parallel zum Boden gehalten werden, so dass die leicht in Richtung zum Pferd angehobenen Fußspitzen es ermöglichen, die Unterschenkel mit der inneren flachen Seite der Wade in einer leichten Fühlung mit dem Pferdeleib zu halten. Der tiefste Punkt des Reiters ist der Absatz, der mit federndem Fuß- und Fersengelenk nach abwärts gerichtet wird. Die Schenkelhilfen sollen aus ruhigem, sanft angelegtem, mit dem Pferdleib in leichter Fühlung liegendem Bein gegeben werden.

Die Länge der Bügel hängt u. a. vom Bau und der Rittigkeit des Pferdes ab.

Die Arme sollen so gehalten werden,  d a ÃŸ  d e r  O b e r a r m  z u m  U n t e r a r m  u n g e f Ã¤ h r  e i n e n  r e c h t e n  W i n k e l  b i l d e t . Die Oberarme sollen bei natürlich zurück genommenen und fallenden Schultern am Körper des Reiters sanft angelegt sein, so dass sie gleichsam  e i n e  S t Ã¼ t z e  d e r  H a n d  d a r s t e l l e n  u n d  i h r  e i n   r u h i g e s   E i n w i r k e n  e r m Ã¶ g l i c h e n . Die Hand soll mit elastischem Handgelenk möglichst ruhig sein, da sonst der Gang und der Nachschub aus der Hinter hand des Pferdes leiden und dessen Maul durch fortwährende Störung durch die Hand stumpf und unempfindlich gemacht wird. [...]

» Richard Wätjen (1929)




Siehe auch
Ausgabe 433, Kommentar:  Dressur
Ausgabe 436, Glosse:  Annemäuschen
Ausgabe 443, Glosse:  Auseinanderfallen
Ausgabe 444, Glosse:  Bügeltritt
Ausgabe 445, Glosse:  Caprilli
Ausgabe 446, Glosse:  Decken
Ausgabe 447, Glosse:  Einerwechsel
Ausgabe 448, Glosse:  Genicktreten
Ausgabe 449, Glosse:  Handwechsel
Ausgabe 450, Glosse:  Isabelle
Ausgabe 451, Glosse:  Kleben
Ausgabe 452, Glosse:  Leichttraben
Ausgabe 453, Glosse:  Mustern
Ausgabe 454, Glosse:  Nachhand
Ausgabe 455, Glosse:  Oxer
Ausgabe 456, Glosse:  Parcours
Ausgabe 457, Glosse:  Riegeln
Ausgabe 458, Glosse:  Sattelzwang
Ausgabe 459, Glosse:  Trachtenzwang
Ausgabe 460, Glosse:  Vorhandwendung
Ausgabe 461, Glosse:  Wanderpreis
Ausgabe 462, Glosse:  Zügel kauen
Ausgabe 492, Kommentar:  Olympia 2008
Ausgabe 567, Diskussion:  Steinbrecht, Gymnasium des Pferdes
Ausgabe 568, Diskussion:  Waldemar Seunig: Von der Koppel bis zur Kapriole
Ausgabe 571, Diskussion:  K. Albrecht: Dogmen der Reitkunst
Ausgabe 572, Diskussion:  Müseler (Reitlehre)
Ausgabe 578, Diskussion:  A. Knopfhart: Dressur von A-S
Ausgabe 579, Diskussion:  Knopfhart: Dressur von A-S
Ausgabe 580, Diskussion:  Knopfhart: Sitz im Zirkel
Ausgabe 581, Diskussion:  Seunig, Zirkelarbeit
Ausgabe 582, Diskussion:  Tipps zur Zirkelarbeit
Ausgabe 586, Diskussion:  Podhajski: Durchreiten der Ecken
Ausgabe 587, Diskussion:  Knopfhart: Durchreiten der Ecken
Ausgabe 588, Diskussion:  Seunig: Durchreiten der Ecken
Ausgabe 646, Kommentar:  Mal ganz ohne Hilfsmittel!



Poster: Schön bunt hier!


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Schön bunt hier!
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Pferde im Farbenrausch.


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Posititv - negativ
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Überlagerungen und Kontraste.


  Gerd Hebrang

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Luftschlangen
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Regenbogenuniform.


  Gerd Hebrang

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Lineamente
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Die Kraft der Zeichnung.


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Akzente setzen
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Mit Schwung und Farbe.


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Ganz dunkel
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Manche mögen's finster.


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Messeseite: Lobback


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Rudolf K. Lobback
ist Peitschenmacher von Beruf.

Noch Anfang der fünfziger Jahre gab es Hunderte von Peitschenfabriken, heute wird meistens Fabrikware geliefert. Nicht so bei Lobback.

Links ein Eindruck von der Peitschenpräsentation auf der Equitana ' 99. Lobback stellt auf großen Messen und Turnieren aus und kommt dort in Kontakt mit Reitern und Fahrern aus aller Herren Länder, vom Amateur bis zum Spitzensportler.

Bei Lobback findet auch der anspruchsvolle Kunde sein Produkt. Rudolf Lobback nimmt sich Zeit für eine ausführliche Beratung. Er kennt sich in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen aus und kann die erforderlichen Produkte anbieten.

Aber auch Qualitäten für den täglichen Einsatz in solider Verarbeitung werden im Sortiment nicht vernachlässigt. Bei aller Sorgfalt und Qualitätspflege ist es für Lobback wichtig, ein faires Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten.

Kontakt
Rudolf K. Lobback Peitschenhandwerk
OT Prisser, Schmarsauer Str. 45 29451 Dannenberg (Elbe)
E-Mail   Rudolf K. Lobback » EquiVoX.de/Lobback
Tel. 0 5861/2564 Fax 0 5861/6827

 

 
Messeseite » Lobback · Peitschenmacher
Lobback baut liebevoll Gerten und Peitschen - eine Vorschau
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Der Sachmangelbegriff des § 434 Abs. 1 BGB beim Pferdekauf1

IV.

Der behebbare bzw. unbehebbare Sachmangel beim Pferdekauf

Teil 4
1. Von der Rechtswissenschaft immer wieder herausgearbeitet, von der Praxis jedoch we [...]

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Messeseite: Keppel


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Diese Seite ist vor allem Freizeitreitern, Pferdebesitzern und natürlich auch sämtlichen Pferdefreunden gewidmet, die mehr über unsere edelsten Vierbeiner, die Pferde, wissen wollen.

Ganz besonders möchte ich aber auch jene Menschen ansprechen, die gerade mit dem Gedanken spielen, sich in naher Zukunft ihr erstes eigenes Pferd kaufen zu wollen. Viel zu naiv gehen nämlich die meisten an diese lebenseinschneidende Anschaffung heran, ohne sich bei Fachleuten näher zu informieren, was sie beim und vor dem Kauf eines solchen Reitkameraden alles beachten und bedenken sollten.

Meine wöchentlich neu erscheinenden Fachartikel, die hoffentlich für jeden etwas Interessantes bieten werden, werden sich also mit folgenden Themenbereichen beschäftigen:

  • Pferdekauf
  • Pferdehaltung
  • Pferdepflege
  • Hufpflege und Hufkorrektur
  • Pferdefütterung
  • Pferdekrankheiten (Vorbeugung und Behandlungsmöglichkeiten)
  • Alternative Heilmethoden (Homöopathie, Bachblüten, Reiki, Massage, Bewegungstherapie)
  • Pferdepsychologie
  • Anleitung zum richtigen Umgang mit den verschiedenen Pferdetypen
  • Fohlenaufzucht und Jungpferdeausbildung
  • Haltung und Korrektur von Problempferden
  • Freizeitreiten im Englisch- bzw. Westernreitstil
  • Alternatives Reiten mit Sidepull (ohne Gebiss), ohne Gerte und ohne Sporen

   
     
   
Im Rahmen dieser Messeseite werden Sie außerdem wöchentlich wechselnde kurze Leseproben meines Pferderomanes finden, den Sie bei mir per E-Mail bestellen und um 21,90 Euro erwerben können.   heidi.keppel@hotmail.com

Mit dem Kauf dieses Buches holen Sie sich nicht nur spannende und lehrreiche Unterhaltung ins Haus, sondern unterstützen gleichzeitig auch das Gut Aiderbichl bei der Rettung und Versorgung armer Gnadenbrotpferde, da ich 10% des Verkaufserlöses dieser wohltätigen Institution spende.

Freizeitreiten mit Herz und Verstand - das ist meine Devise, und mein guter Vorsatz für das Jahr 2005 lautet:

Mit meinem Fachwissen und meinen langjährigen Erfahrungen möglichst vielen Reitern und Pferdebesitzern zu helfen, mit ihren vierbeinigen Reitkameraden eine harmonische Partnerschaft aufzubauen!


Persönliche Fragen, Anregungen oder auch eigene Erfahrungsberichte zu den oben angeführten Themen senden Sie bitte an:   heidi.keppel@hotmail.com

Ich werde mich bemühen, Ihnen schnellstmöglich zu antworten bzw. meine Artikel häufigen Wünschen entsprechend zu gestalten!

Kontakt
Heidelinde Keppel  
Hauptstr. 67A A-2723 Muthmannsdorf
E-Mail   Heidelinde Keppel  
Tel. +43 2638/88023 Mobil 0664/4992935

 

 
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Medizinisch wirksam, praktisch, gut

   

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... für alle Reitböden

   

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  Aus Ausgabe 652 unseres Wochenmagazins: Angebot der Woche 11-39
z.B.   Hufklinik/11-39: Links weltweit http://www.vdhp.de/ Verband der Hufpfleger und Hufheilpraktiker nach Dr. Strasser e.V. http://www.missouri-foxtrotter.net ...

  Niederhof · Seit über 20 Jahren QH und PH aus bewährten Cowhorse-Foundation-Blutlinien
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